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Der Dezember brachte mir neben bildgewaltigen Arbeiten wie „The Hobbit“ und „LIfe of Pi“ vor allem einige deutschsprachige Werke näher und sah vor allem die Premiere von Monja Arts und Caroline Bobeks Dokumentation „Forever Not Alone“.

Neuzugänge
Andrew Dominik hat mit „The Assassination of Jesse James by the Coward Robert Ford“ einen der schönsten und meist-unterschätzten Filme des letzten Jahrzehnts angefertigt. Wie damals stand ihm bei „Killing Them Softly“ wieder Brad Pitt als Hauptdarsteller zur Verfügung. Ein sehr rauer und (vor allem sprachlich) schroffer Neo-Film Noir der sich nur auf das Wesentlichste konzentriert und dabei doch noch Platz für tolle Dialoge (etwa mit Richard Jenkins oder James Gandolfini) findet.
Monja Art und Caroline Bobek inszenieren, schreiben und produzieren seit mehreren Jahren Spiel- und Dokumentarfilme. „Forever Not Alone“ (2012) ist die Fortführung des Dokumentarfilms „12“ (2011) und führt in die Welt von fünf Mädchen im Alter von 13 bzw. 14 Jahren – die Chiller Group. Anfänglich etwas schwer zugänglich durch die von den Mädchen selbst geführten Kameras und ihren Humor, beginnt das Gehabe immer mehr abzublättern und man fühlt sich immer mehr in die Ängste, Träume und Lebensvorstellungen der Fünf ein.
Ein bereits etablierter österreichischer Filmemacher ist Ulrich Seidl und mit seiner „Paradies“-Trilogie – die es als erste Arbeit überhaupt schaffte seine Teile an den drei größten Filmfestivals der Welt zu präsentieren („Liebe“ 2012 in Cannes, „Glaube“ 2012 in Venedig und „Hoffnung“ 2013 in Berlin) – wird Seidl seinen Status in der internationalen Filmwelt nur noch mehr festigen. Dies vor allem da schon der Auftaktfilm „Paradies: Liebe“ ein bitterböser und schonungsloser Blick auf den Sextourismus in Kenia aus weiblicher Sicht ist. Margarete Tiesel spielt die einsame Teresa, die sich bei einem Strandurlaub in Kenia ein wenig Aufregung und vor allem Sex erhofft. Bei Seidl sind alle Protagonisten gleichermaßen schuldig. Sowohl die Frauen, die Männer ausnutzen aber auch die Männer, die ihrerseits die Frauen für ihre (finanziellen) Zwecke zu nutzen wissen. Ein unangenehmer und nicht gerade leicht zugänglicher Film, dessen unbarmherziger Blick fasziniert und abstößt zugleich.
Der portugiesische Filmemacher Miguel Gomes konnte die Welt der Filmfestivals mit seinem träumerischen Filmpoem „Tabu“ begeistern. Ich allerdings hatte während der ersten 30 Minuten, die in der Gegenwart spielen, meine Schwierigkeiten in die Geschichte zu finden. Erst wenn Gomes mit Rückblenden in ein von Portugal kolonisiertes Afrika schwenkt und die Liebesgeschichte der soeben Verstorbenen aufrollt, wird „Tabu“ zu einem mitreißenden und träumerischen Werk.
Ebenfalls von einer träumerisch-poetischen Atmosphäre erfüllt ist Benh Zeitlins Spielfilmdebüt „Beasts of the Southern Wild“. Der Publikumsliebling unter den Arthouse-Filmgängern der USA schafft es das geradezu post-apokalyptisch anmutende Dasein abseits des Festlandes vor New Orleans durch die Augen der 6 Jahre alten Hushpuppy (Quvenzhané Wallis) mitreißend, abstoßend und zugleich wunderschön darzustellen. Bei der eigenwilligen Geschichte – die zum Ende hin die eine oder andere sehr formelhafte Abkürzung wählt – stellt sich die Frage, wie viel real ist und wie viel davon nur in der Fantasie des kleinen Mädchens stattfindet, die sich selbst vor ihrem „impulsivem“ Vater Wink (Dwight Henry) zu schützen versucht.
Gut zehn Jahre ist es nun her, seit Peter Jackson die Welt mit der „Herr der Ringe“-Trilogie ins Fantasy-Fieber stürzte. Die Verfilmung des Vorgängerwerks „The Hobbit“ wurde zum komplizierten Unterfangen und nach etlichen Pre- und Post-Production-Querlen steht nun die neue Trilogie bereit. Der Auftakt „The Hobbit: An Unexpected Journey“ krankt jedoch an einem holprigen Erzählrhythmus (zunächst passiert gar nichts, ehe sich Actionsequenz an Actionsequenz ohne Unterlass reiht) doch ist es dennoch ein unterhaltsamer Fantasyfilm, der das Versprechen nach Größe in sich trägt. Spätestens wenn die Zwerge und Bilbo Beutlin (ein herzhaft aufspielender Martin Freeman) auf den Drachen Smaug treffen, wird es wohl in den Teilen 2 und 3 spannend.
Der 31. Dezember als großer Kinotag. Da ohnehin nichts zu tun ist, begibt man sich ins Kino. Zunächst gab es Ang Lees religiös aufgeladenes Überlebensdrama „Life of Pi“. Visuell beeindruckend und mit großartigem Einsatz der 3D-Technologie, hindern die stets mit einem Holzhammer drauf geschlagenen religiösen Übertöne sowie die zu lange Schwelgerei in bunt-kitschigen Indien-Szenerien die interessante Geschichte sich wirklich im Herzen festzusetzen.
Hingegen ist Ken Loachs Außenseiterkomödie „The Angels‘ Share“ um eine Bande von Sozialfällen, die in einem Whiskyraub ihre große Chance sieht, direkt auf die Herzen des Publikums visiert. Da verzeiht man auch eher schlampig ausgearbeitete Nebenhandlungen und den einen oder anderen sehr derben Schmäh. Denn Loach vergisst nie seine Charaktere inmitten der grauen sozialen Realität anzusiedeln und zu erden. So bleiben sie trotz aller filmischer Klischees doch lebensecht und nah.

Forever Not Alone / http://www.art-welten.com/forevernotalone/images/06.jpg

Christian Petzold ist einer der profiliertesten Filmemacher Deutschlands. Sein mehr oder weniger Remake von „Carnival of Souls“ wird bei ihm zur Kapitalismus-Elegie „Yella“ (2008) in der eine großartige Nina Hoss durch eiskalte Büros und Landschaften stapft um am Ende ein böses Erwachen zu erleben. Dabei erscheint es bei Petzold geradezu wie eine Erlösung von den unsäglichen Wirren der Geschäftswelt, wie er Yella zu ihrem Ende führt. Noch besser ist allerdings die Zusammenarbeit von Christian Petzold und Nina Hoss in „Barbara“ (2012). Der in der DDR angesiedelte Film erzählt von der Ärztin Barbara, die in ein Provinzhospital offenbar zur Strafe versetzt wurde. Dort lernt sie den engagierten Kollegen André (Ronald Zehrfeld) kennen und unter der beeindruckend exakten Regie von Petzold entspinnt sich eine Mischung aus zarter Liebesgeschichte, sozialrealistischem Gesellschaftsporträt und Widerstands-Thriller. Ganz großes Kino.
„The Phantom of the Opera“ (1925) ist einer jener klassischen Horrorfilme, die ich bislang mied. Wohl weil mich die Geschichte nie sonderlich ins Auge sprang. Daran ändert auch diese sehenswerte Stummfilm-Adaption nichts, auch wenn Lon Chaney in der Titelrolle wirklich alles gibt und mit einem interessanten Make-up punktet.
Die britische Dokumentation „Donor Unknown“ (2010) von Jerry Rothwell hat ein interessantes Thema – ein Samenspender der durch seine Spenden dutzende womöglich hunderte Kinder gezeugt hat – und weiß auch diese spannend aufzurollen, doch verliert sich die etwas ziellose Inszenierung in den Skurrilitäten des Samenspenders und der Begegnung mit drei der Kinder.
Apichatpong Weerasethakul präsentierte am Filmfestival von Cannes mit „Mekong Hotel“ (2012) mehr eine nachdenkliche Skizze denn einen fertigen Film. Der knapp einstündige semi-dokumentarische Gedankenaustausch mit den Darstellern eines geplanten Filmes hat zwar seinen ganz eigentümlichen Reiz, wirkt aber mehr wie ein Bonusclip für Filmwissenschaftler und weniger wie ein fertiger Film.
Der LHC am CERN in Genf ist für viele Wissenschaftsskeptiker und Verschwörungstheoretiker das geradezu perfekte Betätigungsfeld für ihre Theorien. Filmisch haben sich nun einige britische Studenten der Forschungseinrichtung zusammen getan und einen Zombiefilm gedreht. „Decay“ (2012) profitiert vom Setting innerhalb der realen Anlage hat aber darüber hinaus leider kaum interessante Aspekte zu bieten. Die blutigen Effekte sind für einen Low Budget-Film mit einem Budget von knapp 2000 Euro aber sehr gelungen.
Die Fantomas-Reihe von Louis Feulliade ist im Grunde ein Serial, bestehend aus fünf Filmen und sollte – wie auch die US-Serials der 1930er Jahre nur als Gesamtpaket betrachtet werden. Doch liegen die Werke als einzelne Filme vor und können demnach auch als solche betrachtet werden. Somit kann man auch den Qualitätsverlust bemängeln der schon mit dem zweiten Teil eintrat. Im dritten Teil – „Le mort qui tue“ (1913) – wird in 90 Minuten ein verworrenes Komplott ersonnen um einen toten Mann, der scheinbar noch Verbrechen begeht und um den für tot gehaltenen Inspektor Juve. Dabei verzettelt sich Feulliade in den Wendungen und verwirrt ohne zu unterhalten. In dem wieder etwas kürzeren „Fantomas contre Fantomas“ (1914) wird nicht weniger Verwirrung gestiftet, doch zeigt sich Feulliade in seiner Inszenierung kompakter und auch mit mehr Spannung. Somit freut man sich auch wieder auf den finalen fünften Teil.
Während zum 200. Geburtstag von Charles Dickens eine glänzende Kino-Version unter der Regie von Mike Newell nächstes Jahr in Österreich zu sehen sein wird, ist der BBC-Dreiteiler „Great Expectations“ (2011) von Fernseh-Regisseur Brian Kirk bereits auf DVD erhältlich. 180 Minuten lang wird der Dickens-Roman in kompetentestem BBC-Stil dargeboten. Die Ausstattung, das Set-Design, die Kamera und Szenerien unterscheiden sich nicht von ähnlich gelagerten Jane Austen-Verfilmungen. Die Besetzung ist gut gewählt und die prominenteren Darsteller des Ensembles, liefern exzellente Leistungen ab (vor allem Gillian Anderson als Miss Havisham). So macht man Lust auf die Romane, die man beschämenderweise noch immer nicht gelesen hat.
Als Florian Henckel von Donnersmarck 2007 sein Stasi-Drama „Das Leben der Anderen“ präsentierte und damit die Kritiker verzückte (gekrönt vom Oscar für Best Film in a Foreign Language), sträubte ich mich gegen den Debütfilm des Deutschen. Nach später Ansicht des spannenden und dicht inszenierten Films, lässt sich vor allem die Ulrich Mühe-Show heraus lesen. Doch neben Mühe als stille und treibende Kraft des Films, zeigen sich auch Sebastian Koch und Martina Gedeck in glänzender Spiellaune, unterstützt durch ein gutes Drehbuch.

Great Expectations / http://2.bp.blogspot.com/-wqFTtxJ3EsQ/T7nYQovQgkI/AAAAAAAAB_k/Z60G8h8_jik/s1600/greatexpectations-misshavisham.png

The 1001 Project
Volker Schlöndorff durfte für seine Günther Grass-Adaption „Die Blechtrommel“ (1979) den Oscar für den besten ausländischen Film mit nach Hause nehmen. Ich habe keine Ahnung wie die Konkurrenzfilme waren, doch ist die witzige Allegorie auf das Unrecht und Leid während der Nazi-Diktatur in Danzig nicht nur hervorragend inszeniert, sondern steigert sich bis zum überraschenden Finale immer mehr und lässt den Zuseher vergessen, es mit einem kleinen Jungen zu tun zu haben.
Gut, der sowjetische Stummfilm „Potomok Chingis-Khana“ (1928) von Vsevolod Pudovkin ist erbarmungsloses Propagandakino, doch es ist dabei auch noch so effektiv und selbst abgesehen von dem „eigentlichen“ Auftrag, ein sehr spannender und packender Film. Selbst wenn die Geschichte des Nachfahren des großen Dschingis Khan ein wenig eigenwillig erscheint, ist diese Mischung aus Fantasy und Revolutionsmelodram á la „Braveheart“ vor allem im Finale von beeindruckender Konsequenz. Einzig auf dem Weg dorthin wird oftmals arg behäbig inszeniert.

Die Oscar-Liste
Die frühen Oscar-Gewinner, eine schwierige Geschichte. Bis auf „All Quiet on the Western Front“ (1930) ist zwischen 1929 und 1934 kein Best Picture-Gewinner dabei, der es lohnt heute noch in einem Filmkanon aufzutauchen (das 1929 mit dem alternativen Best Picture-Award für Unique and Artistic Production ausgezeichnete Stummfilmmeisterwerk „Sunrise: A Song of Two Humans“ (1927) kann mit Augenzwinkern noch als Ausnahme gewertet werden). Das auf einem Stück von Noel Coward basierende Epos „Cavalcade“ spielt um die Jahrhundertwende (also im Jahr 1899) und zeigt das Leben in Großbritannien durch die Augen der Familie Marryot. 1. Weltkrieg, der Untergang der Titanic etc. und dennoch eine unglaublich zähe und langweilige Aneinanderreihung (unter der Regie von Frank Lloyd) platter Anekdoten aus der Weltgeschichte. „Cavalcade“ sollte der letzte richtig schwache Oscar-Gewinner aus der Frühzeit der Academy sein. Im Jahr darauf sollte mit „It Happened One Night“ ein wahrer Klassiker zu Oscar-Ehren kommen und im Jahr darauf mit „Mutiny on the Bounty“ wieder ein Film von Frank Lloyd…allerdings ein viel besserer.
Das Biopic „The Life of Emile Zola“ (1937) krankt an mehreren Mißverständnissen. Zunächst handelt der Film weniger vom Leben und Sterben des französischen Literaten (großartig gespielt von Paul „Scarface“ Muni) sondern mehr von der Dreyfus-Affäre um einen zu Unrecht der Spionage verdächtigten Soldaten der französischen Armee, der aus der Armee und dem Land auf eine Gefängnisinsel verbannt wurde. Dann ist da auch noch die glatt gebügelte Inszenierung William Dieterles, die dazu führt, dass man sich trotz der großartigen Darsteller kaum auf das Geschehen einlässt und geradezu distanziert betrachtet. Ein wackerer Film, mit dem Herz am rechten Fleck aber doch zu oberflächlich und glatt.

The Life of Emile Zola / http://newslang89.files.wordpress.com/2012/05/thelifeofemilezola3.jpg

Re-Visited
In Sachen Zombiefilm ist das „28 …“-Duo eines der unterhaltsamsten Erzeugnisse der jüngeren Vergangenheit. Zwar handelt es sich dabei streng genommen nicht um Zombies sondern um Infizierte aber man will ja nicht kleinlich sein. Der zweite Teil – „28 Weeks Later“ (2007) von Juan Carlos Fresnadillo – hat eine unglaublich packende Anfangssequenz zu bieten, baut danach aber stetig ab. Logikfehler (was sich auf die Fehler innerhalb des eigenen Filmuniversums bezieht) türmen sich aufeinander und schlußendlich bleibt ein kurzweiliger Horrortrip mit viel Blut aber wenig Gehalt. Dann doch lieber den ersten Teil von Danny Boyle noch einmal ansehen.
Boris Karloff als zum Leben wieder erweckter Hohepriester Imhotep in Karl Freunds „The Mummy“ (1932) ist ein Ereignis und beinahe noch besser denn als das Monster in „Frankenstein“. Doch ist Freunds Horror-Mär geschlagen mit schwachen Nebendarstellern und äußerst unrhythmisch und langatmig inszeniert.
Manche Filme sind auf den ersten Blick so dämlich, dass man ihnen eine gewollt-ironische Brechung unterstellen mag. „Werewolf in a Women’s Prison“ (2006) von Jeff Leroy ist derart aufreizend billig und schlecht inszeniert (unnötige Nacktszenen, billige Effekte, viel Blut und keinerlei Handlung), so dass sich der Gedanke es mit einem selbst-reflexivem Horrorbastard zu tun zu haben ein wenig aufdrängt. Doch eigentlich ist der Werwolf-Film nur ein dämlicher Horrorfilm, der ohne es zu wollen, richtig lustig geworden ist und deshalb immer wieder gern gesehen wird.
Zur Vorbereitung (quasi) auf den „Hobbit“ wurde die „The Lord of the Rings“-Trilogie erneut gesichtet und auf ihre Qualität abgeklopft. Jacksons Fantasy-Epos mag an manchen Stellen arg kitschig daher kommen, doch ist sie ein Beweis für die Kraft des Kinos und ein Werk voller Größe und auch bizarrer Schönheit. Wobei immer noch der erste Teil „The Fellowship of the Ring“ (2001) mir der liebste Film der drei bleibt. „The Two Towers“ (2002) – wie auch in Buchform – wirkt zu sehr wie eine Überbrückung zum Finale hin, während in „The Return of the King“ (2003) beinahe alles perfekt abgestimmt ist, ehe Jackson das Ende zu gedehnt erzählt.
Passend weihnachtlich war die Wiederansicht von „A Charlie Browns Christmas“ (1965) von Bill Melendez nach den Comics von Charles M. Schultz. Der Charme und die eigenwillig-depressive Atmosphäre sind noch immer da, doch ist das Thanksgiving-Special stärker, da es auf jeglichen religiösen Aspekt verzichten kann.
Weniger feierlich aber dafür sehr lustig ist auch noch nach Jahren die Zucker/Abrahams/Zucker-Komödie „Ruthless People“ (1986), welche auf toll agierende Darsteller (vor allem Danny DeVito) setzen kann und eine toll durchdachte Handlung zu bieten hat, fernab der sich mit den Jahren doch ein wenig tot gelaufenen Gags á la „Airplan“ oder „The Naked Gun“, welche erst mit einigen Jahren Abstand wieder ihre Qualität gewinnen. „Ruthless People“ mag zwar zu viel auf einmal auftürmen wollen, doch bricht das Geschehen nie unter den vielen verschiedenen Charakteren, Motiven und Handlungssträngen zusammen. Ein großartiger Film.
Die Feiertage sind meist mit nostalgischen verklärten Sichtungen alter Filme verbunden und umso schöner wenn die Filme dann immer noch die hohe Qualität haben. Bei „Back to the Future“ (1985) scheint es sogar, als würde die Sci-Fi-Komödie von Jahr zu Jahr an Qualität gewinnen. In Sachen Mainstream-Unterhaltung, lässt sich kaum besseres Material finden.

Werewolf in a Women's Prison / http://www.blogcdn.com/blog.moviefone.com/media/2007/04/wiawp.jpg

Abgebrochene Filme
Sehr selten kommt es vor, dass ein Film nicht zu Ende gesehen wird. Bei „Birdemic: Shock and Terror“ (2010) von James Nguyen war dies der Fall. Der aufreizend schlecht inszenierte Horrorfilm, der es schafft auf platteste Art und Weise Klimaerwärmung und Hitchcocks „Vögel“ in einem Szenario zu vermengen, ist derart furchtbar, dass noch nicht einmal meine tief vergrabene Trash-Ader hieran Spaß hatte. Während moderne filmische Grausamkeiten á la „The Room“ (2003) mit einem lachenden Auge zu Ende gsehen wurden, kann ich mit Nguyens Werk absolut gar nichts anfangen und habe es auch nie zu Ende gesehen. Wer weiß, vielleicht bin ich ja eines Tages in der richtigen Stimmung.

Das monatliche Update bietet einen knappen Überblick über alle Filme, die ich im Laufe eines Monats gesichtet habe. Darunter fallen Werke aus den hier publizierten Listen sowie Kino-Neustarts und Filme die ich nach längerer Zeit wieder einmal sichte. Im Update werden diese in verschiedene Kategorien unterteilt.

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