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Die Oscars wurden verliehen und die letzten „nötigen“ Filme wurden gesichtet. Doch neben Hollywood-Kultur, Kurzfilme und Hochkultur gab es auch ganz solitäre Filmereignisse („Shoah“) und einen Ausflug in eine ferne Galaxie und die Entdeckung wie wenig doch die Vorgeschichte mit der originalen Arbeit wirklich zu tun hat.

Neuzugänge
Die Oscar-Saison ist beinahe zu Ende und somit sind auch die „Oscar bait“-Filme auch in Österreich langsam alle zu sehen. Einer davon ist das Tsunami-Melodram „Lo imposible“ des Spaniers Juan Antonio Bayona, der die Geschichte eines britischen Ehepaares auf Urlaub in Thailand erzählt und wie es in den Wirren der Naturkatastrophe versucht zu überleben und sich wiederzufinden. Getragen von eindrucksvollen Sequenzen in denen die Flutwellen und ihre Zerstörung dargestellt werden sowie von beachtlichen Darstellern (die Oscar-nominierte Naomi Watts sowie Film-Ehemann Ewan McGregor und Film-Sohn Tom Holland) trägt die recht konservative Erzählung über die gesamte Laufzeit auch wenn Bayona immer wieder höchst manipulativ inszeniert und am Ende die Erkenntnis bleibt, dass „Lo imposible“ genauso gut von einer Lawine oder einem Autounfall hätte erzählen können. Durch das Etikett „wahre Geschichte“ nimmt sich das kreative Team allerdings viele Freiheiten um inszenatorischen Blödsinn zu treiben.
Robert Zemeckis hat seit einigen Jahren keinen Realfilm mehr gedreht, um so schöner ihn mit dem Alkoholiker-Drama „Flight“ in guter Form wieder auf der Leinwand zu sehen. Der sehr traditionell (und auch vorhersehbar-rührselig) erzählte Film bietet Denzel Washington (Oscar-nominiert) als Alkoholiker/Pilot eine wunderbare Spielfläche um sein gesamtes Können aufzubieten. Daneben glänzen auch ein zurückgenommener Don Cheadle sowie ein alle Over-Acting-Regeln überziehender John Goodman. Schade nur dass das Oscar-nominierte Drehbuch von John Gatlin sich zum Ende zu einem faden und vorhersehbaren Gerichtsdrama wandelt, Moralappell inklusive.
Als einer der großen Oscar-Favoriten galt „Lincoln“ von Steven Spielberg. Ein wenig skeptisch saß ich im Kino um von der großteils nüchternen Aufarbeitung der Verabschiedung des Verfassungszusatzes, der die Sklaverei abschaffte, überrascht und begeistert zu werden. Großartige Darsteller – von Daniel Day-Lewis als Abraham Lincoln über Tommy Lee Jones, John Hawkes, Hal Holbrook, Sally Field und vor allem einem grandiosen James Spader – kombiniert mit einem sehr theaterhaften Drehbuch, wunderschöner Kameraarbeit und einer konzentrierten Regie, ist „Lincoln“ eines der Highlights des noch jungen Kinojahres. Ein Kammerspiel auf allerhöchstem Niveau, welches sich auch den einen oder anderen etwas pathetischen Ausrutscher (vor allem das überdehnte Finale) erlauben kann und dennoch kaum etwas von seiner Größe verliert.
Ein Film von dem man sich viel mehr erwartet hat, war „Gangster Squad“ (2013). Sean Penn als L.A. Mafiaboss Mickey Cohen, gejagt von einer inoffiziell agierenden Eliteeinheit des LAPD (darunter Josh Brolin, Robert Patrick und Ryan Gosling) klingt nach einem aufregenden Gangsterfilm. Heraus gekommen ist ein mit geradezu lachhaft überdrehte Gewaltszenen aufgepeppter Langweiler, der sich von einer Szene zur nächsten schleppt. Ruben Fleischer hat damit einen ersten Kandidaten für den Titel „Schlechtester Film des Jahres“ kreiert.
Das neue Werk von Paul Thomas Anderson konnte die Kritiker nicht ganz so begeistern, wie erhofft wurde. Zumindest die Darsteller Joaquin Phoenix, Philip Seymour Hoffman und Amy Adams überstrahlen in „The Master“ (2012) jeden aufkommenden Makel. Während Anderson womöglich von seinen Ambitionen erschlagen wird und sein Werk gar zu verkopft und ätherisch gestaltet, agieren die drei tragenden Akteure in Bestform und lüften immer wieder eine neue Facette in diesem Psychodrama. Womöglich wird in einigen Jahren das Unverständnis, der reinen Ehrfurcht weichen.

The Master / http://www.wired.com/images_blogs/underwire/2012/09/master_ensemble_660.jpg

Bei Horrorfilmen und seien sie noch so billig gemacht, verlässt mich irgendwie nie der Mut doch ein kleines Juwel zu entdecken. Die Geschichte von Colin Theys‘ „Banshee!!!“ (2008) um ein Monster aus einer irischen Sage klang sehr vielversprechend doch daraus machte Theys einen Abklatsch aller Teenager-Monster-Horrorfilme und fadisiert dabei die meiste Zeit. Manch lustiger Einfall und das gar nicht mal so schlecht kreierte Titel-Monster helfen der Billigproduktion doch noch aus dem Tal der Tränen heraus.
Im Vorjahr war „Holy Motors“ (2012) des exzentrischen Leos Carax der Aufreger-Film in den Feuilletons weltweit. Die etwas wirre Geschichte von Mr. Oscar (ein grandioser Denis Lavant) der in verschiedenen Verkleidungen einigen Aufträgen nachkommt und zu diesen in einer weißen Strechtlimousine gebracht wird, animierte zu geradezu philosophischen Diskursen über das Kino, das Leben und die Natur der Performance. Mir zeigte sich „Holy Motors“ als Ideensammlung und Liebeserklärung an die Möglichkeiten des Kinos. Dies zeigt sich vor allem in der Motion Capture-Sequenz und in den fantastischen Darbietungen von Denis Lavant. Der fehlende übergeordnete Rahmen hinterlässt allerdings einen schalen Beigeschmack und macht eine tiefergehende Auseinandersetzung beinahe unmöglich.
Den Film-Websites sei Dank, konnte ich noch vor der Oscar-Verleihung alle nominierten Beiträge für die Kategorie Best Animated Short Film betrachten. Unterhaltsam waren sie allesamt, wobei ich „Paperman“ schon im Jänner zu sehen bekam, doch meine Favoriten waren die amüsant erzählte Geschichte der Entfremdung eines alten Ehepaares und wie es wieder zueinander findet in „Heads Over Heels“ sowie das Maggie Simpson-Abenteuer „The Longest Daycare“. Während „Heads Over Heels mit Feingefühl, skurrilen Einfällen und etwas Sentimentalität arbeitet, ist „The Longest Daycare“ ein rasch erzählter Sketch um die Rettung eines Schmetterlings durch Maggie mit dem für die Simpsons typischem Humor. Dagegen war mir die etwas zu lang geratene Adam und Eva-Variation „Adam and Dog“ über den ersten Menschen und die Entstehung der engen Beziehung zwischen Mensch und Hund ein wenig zu sentimental. Die Schönheit der Animation und die einfach gehaltene Geschichte, wurden im Zuge der 15 Minuten Laufzeit eine anstrengende  Sache, die mehr vom zeichnerischen Talent zeugte. Der humorvolle Kurzfilm „Fresh Guacamole“ wäre für sich genommen ein toller Clip, der allerdings keinerlei Geschichte zu erzählen hat und so im Licht der anderen Beiträge ein wenig abfällt. Für sich genommen ist es aber ein sehr lustiger Film, toll animiert aber eben…ohne jegliche Handlung und somit ohne jeglichen Kern der eine weitere Auseinandersetzung erfordert.
Für Aufsehen sorgte vor zwei Jahren das Regiedeübt von Markus Schleinzer. Sein Pädophilie-Alltags-Drama „Michael“ (2011) ist ein recht unangenehm anzusehendes Werk, in welchem der sexuelle Missbrauch nur angedeutet wird und der Terror durch die Alltagssituation entsteht, in welche der Entführer Michael (großartig: Michael Fuith) sein 10 Jahre altes Opfer zwingt. Der bittere Schluss sorgt nach ein wenig Leerlauf noch einmal für Aufsehen und auch ein klein wenig Verstörung.
Der Schlüsselsatz des humorvollen Animationsfilms „Wreck-It Ralph“ (2012) lautet: „Retro. Old but cool.“. Zwischen den verschiedenen Entwicklungsstilen der Computerspiel-Historie umher hüpfend, ist „Wreck-It Ralph“ ein sehr gelungener Familienfilm, der auch den Erwachsenen genügend Material bietet um dran zu bleiben. Besonders John C. McGinley als Titelfigur, sorgt für eine wunderbare Atmosphäre. Da verzeiht man auch die gar nicht so originelle Handlung und den einen oder anderen Durchhänger im zweiten Akt.
Kelly Reichardt und Michelle Williams. Eine Traumkombination. Dennoch ist die Western-Meditation „Meek’s Cutoff“ (2010) ein Geduldspiel, welches zwar wunderschöne Landschaftsaufnahmen und Analysen der Hierarchien innerhalb eines Western-Treks liefert, doch die Stille und scheinbare Bedeutungslosigkeit der Handlung, erschweren den Zugang zu diesem interessanten Werk, welches vor allem einen wunderbaren Bruce Greenwood mit Rauschebart als arroganten Führer Stephen Meek zu bieten hat.
„The Great Gatsby“ (1974) ist einer der großen amerikanischen Romane des 20. Jahrhunderts. Die Geschichte um den mysteriösen Jay Gatsby und das Leben in den Roaring Twenties wird von Jack Clayton – nach einem Drehbuch von Francis Ford Coppola – überraschend dröge erzählt. Manch Schauwert passt, die Darsteller (vor allem Bruce Dern als schmieriger Nebenbuhler) sind gut – außer einer furchtbar agierenden Mia Farrow – und es zieht sich ein Gefühl der Melancholie durch das Werk. Doch der Rhythmus ist einfach zu langatmig und verhindert eine tiefere Auseinandersetzung.
Die dreiteilige Miniserie „Hatfields & McCoys“ (2012) ist einerseits das Comeback der Paarung Kevin Reynolds-Kevin Costner sowie eine detaillierte Schilderung des – in den USA – berühmt-berüchtigten Familienkonflikts zwischen den titelgebenden Familien, zu Ende des amerikanischen Bürgerkrieges. Reynolds erzählt in ansprechender (im 1. Teil sogar packender) Weise von der eskalierenden Gewalt und der zunehmenden Ausweglosigkeit. Doch in den knapp 5 Stunden schleichen sich immer wieder Wiederholungen ein und somit hängt es vor allem von den Darstellern ab, dass „Hatfields & McCoys“ dennoch ein äußerst sehenswerter Western bleibt. Vor allem Kevin Costner brilliert und zeigt, dass er im modernen Western einfach unschlagbar gut ist.

Meek's Cutoff / http://www.jamesrocchi.com/wp-content/uploads/2011/04/bruce-greenwood1513.jpg

The 1001 Project
Der jugoslawische Filmemacher Dusan Makavejev war mir bis zur Sichtung des 1971 gedrehten und kurz darauf in seinem Heimatland verbotenen Filmes „W.R.: Misterije Organizma“ völlig unbekannt. Die wilde Collage aus Sexualitäts-Satire im gegenwärtigen Jugoslawien, Wilhelm Reichs Theorien und einem Propagandafilm zu Josef Stalin ist zugleich humorvoll, intelligent, aufregend wie aber auch ermüdend, platt und langweilig. Kein Film den ich noch einmal in seiner Gänze sehen möchte aber wohl immer wieder in Ausschnitten wieder betrachten werde.
Ebenfalls nie wieder werde ich mich wohl der zweiteiligen „Olympia“-Dokumentation (1938) von Leni Riefenstahl aussetzen. In ihrer Mischung aus ästhetisierten weißen Athleten (vor allem deutsche Sportler natürlich) und den Aufzeichnungen großer deutscher Triumphe fasziniert Riefenstahl und ruft doch wieder Ekel hervor. Einzig wenn es sich nicht umgehen lässt, zeigt sie Sportler anderer Hautfarbe oder Nation (Jesse Owens ist hier wohl das populärste Beispiel). Mehr noch als der ganz und gar offensichtliche Propagandafilm „Triumph des Willens“, zeigt sie in ihren „Olympia“-Filmen ihren Willen die Ästhetik über den Inhalt zu erheben und sich gerade dadurch zum Werkzeug der Propaganda zu machen.
Der Franzose Abel Gance ist heute noch in cinephilen Kreisen ein Begriff. Sei es für seine megalomanischen Projekte oder sein Streben mit neuen technischen Mitteln seine Visionen auf die Leinwand zu bringen. Das ursprünglich 9-stündige und heute noch mit über 5 Stunden geradezu ausufernde Melodram „La roue“ (1923), zählt zu den wichtigsten Werken von Gance. Die Geschichte des Lokführers Sisif (Séverin-Mars), der das kleine Mädchen Norma (als Erwachsene: Ivy Close) aus den Trümmern eines Zugunglücks rettet und gemeinsam mit seinem Sohn Elie (Gabriel de Gravone) als Tochter erzieht, lebt vor allem von der aufregenden Montage mit welcher Gance arbeitete. In geradezu reinster Form setzte er die Attraktionsmontage ein und trieb seinen Film voran, selbst als die Handlung geradezu absurde Abzweigungen nimmt, wenn sich sowohl Sisif als auch Elie in Norma verlieben und das Duell mit einem Rivalen in den Alpen tragische Folgen hat. Die Handlung rückt in den über 5 Stunden immer mehr in den Hintergrund um Platz zu machen für die Naturaufnahmen, den technischen Aufwand und die Inszenierungskünste von Abel Gance. In diesem Sinne fällt „La roue“ deshalb auch ein wenig gegen sein Meisterwerk „Napoléon“ (1927) ab.
Ein über 9 Stunden langes Werk, welches in seiner kompletten Form noch immer existiert, ist Claude Lanzmanns Interview-Dokumentation „Shoah“ (1985), welche sich in detaillierter Form mit dem Holocaust und vor allem dem KZ Treblinka auseinander setzt. Aufgrund seiner nüchternen Interviewform, ist es schwer die über 9 Stunden still zu sitzen, weshalb ich es nicht in einem Durchgang schaffte. Die berührenden und zum Teil schockierenden Gespräche mit ehemaligen Insassen und „Mitarbeitern“, lassen einen erschaudern vor der systematischen Grausamkeit. Ein unglaublich wichtiger Film.
Spike Lee hat heutzutage Probleme Arbeit zu finden, doch zu Beginn seiner Karriere sorgte er mit Filmen wie „Do the Right Thing“ (1989) für Furore. Besetzt mit dem Who’s Who des schwarzen Kinos und dazu auch noch mit dem Debüt von Rosie Perez aufwartend, zeigt Lee den Alltag in Brooklyn, wo sich der Konflikt zwischen einem italo-amerikanischen Pizza-Verkäufer (Danny Aiello) und Teilen der schwarzen Community (Giancarlo Esposito & Bill Nunn) zu einem gewalttätigen Abend hinauf spielt und schließlich ein tragisches Todesopfer fordert. Lee kann dabei vor allem auf ein hervorragendes Drehbuch setzen und lässt zugleich seinen Darstellern freien Lauf. Ein ebenso intelligenter, aufwühlender wie auch humorvoller Film.
Aufwühlend und humorvoll. Dies trifft auch auf „Willy Wonka & the Chocolate Factory“ (1971) zu. Der Familienfilm verpackt die bösen Absichten und Botschaften der Roald Dahl-Geschichte in hübsche Bilder und zeigt sein fieses Gesicht in Form eines großartigen Gene Wilder, der seinem Willy Wonka eine Aura der Bedrohlichkeit und des Wahnsinns verleiht.

Re-Visited
Als die Fortsetzung zu „TRON“ angekündigt wurde, brannten die Internet-Foren vor Begeisterung. Nach Ansicht von „TRON: Legacy“ (2010) machte sich Enttäuschung breit. Da ich bereits das Original nur unterhaltsam und Tricktechnisch interessant empfand, sah ich in der Fortsetzung eine logische Weiterführung der Ideen des Originals. Bessere Effekte, eine hanebüchene Geschichte und ein toller Soundtrack. Nette wenn auch etwas platte Unterhaltung, auch beim erneuten Wiedersehen.
Steven Soderbergh hat wieder einmal seinen Abschied angekündigt und so bleibt nur sich mit seinem Werk auseinander zu setzen. Der Viren-Thriller „Contagion“ (2011) gehört in die Riege jener Werke deren Inszenierung beeindruckt und doch von Publikum und Kritikern beschämenderweise ignoriert wurden. Wie auch die „Che“-Filme oder „The Informant“. „Contagion“ ist ein aufregender Film, unglaublich intelligent und mit einem großartigen Soundtrack versehen. Ein großartiger Film von einem meiner liebsten Filmemacher.
Doch so sehr ich Steven Soderbergh schätze, an die Klasse von Paul Thomas Anderson kommt er nicht (mehr) heran. Zum x-ten Mal genoss ich „Magnolia“ (1999) und berauschte mich an der dem Film zugrunde liegenden Musik von Aimee Mann, den hervorragendem Ensemble und der gewitzten Inszenierung Andersons.
In meinen Jugendjahren war die Baseball-Komödie „Bull Durham“ (1988) ein leuchtendes Juwel, doch mit den Jahren zeigt sich, wie schlampig Shelton inszeniert hat und voll und ganz auf die Kraft der Dialoge und die Spielfreude seiner Darsteller angewiesen ist. So plätschert trotz aller Qualitäten (vor allem das tolle Trio Kevin Costner – Susan Sarandon – Tim Robbins) die Sportlerromanze etwas unaufgeregt dahin.
Star Wars. Mittlerweile ist eine neue Trilogie – die Teile 7 bis 9 – in Arbeit und es ist schon viel zu lange her, seit ich die Prequel-Trilogie das erste Mal sah. „Episode I – The Phantom Menace“ (1999) gilt vielen als der furchtbarste aller Star Wars-Filme, doch trotz der quietschbunten Optik, der zum Teil furchtbaren Darsteller und der grotesken Dialoge, habe ich doch ein wenig Spaß an diesem Film. Im Gegensatz dazu ist „Episode II – Attack of the Clones“ (2002) geradezu ein Desaster. Die Mischung aus Sci-Fi-Thriller und Melodram funtkioniert ganz und gar nicht, vor allem aufgrund der fehlenden Chemie zwischen Hayden Christensen und Natalie Portman. Hinzu kommen überlange Action-Szenen und ein schrecklich getimtes Finale mit mehreren lächerlich wirkenden Laserschwertkämpfen. Nach diesem Tiefpunkt war an eine Rettung der Prequel-Trilogie gar nicht mehr zu glauben. Doch „Episode III – Revenge of the Sith“ (2005) zeigt das Star Wars-Universum wieder in Topform. Leider schleppt dieser Film das Gepäck der beiden Vorgängerfilme mit sich herum und befreit sich davon auch kaum. Dabei ist es auch nicht hilfreich, dass Hayden Christensen auch im zweiten Auftritt als Anakin Skywalker die Wandlung hin zum bösen Darth Vader nicht wirklich glaubhaft darzustellen vermag.
Die Original-Trilogie ergibt auf die Prequels darauf gesehen, in manchen Punkten keinerlei Sinn. Es scheint als habe George Lucas keineswegs immer eine 12-teilige-Saga geplant. Zu auffällig sind manche Logikfehler oder Änderungen in den Charakteren. Zumindest jedoch sind sowohl „Episode IV – A New Hope“ (1977) als auch „Episode V – The Empire Strikes Back“ (1980) (unter der Regie von Irvin Kershner) äußerst sehenswerte Sci-Fi-Abenteuer mit großartigen Effekten und tollen Darstellern. Vor allem Harrison Ford zieht eine One-Man-Show ab, bei der es schwer zu glauben ist, dass George Lucas nicht bemerkten, wie sehr sich Ford einen Spaß aus der ganzen Sache machte.
Star Wars: Episode III - Revenge of the Sith / http://t2.gstatic.com/images?q=tbn:ANd9GcRcLqwfw6NyNj0fCWWX-5Fy6FL-DC-fCrW_Lh7_BhipNAiuNFVH

Das monatliche Update bietet einen knappen Überblick über alle Filme, die ich im Laufe eines Monats gesichtet habe. Darunter fallen Werke aus den hier publizierten Listen sowie Kino-Neustarts und Filme die ich nach längerer Zeit wieder einmal sichte. Im Update werden diese in verschiedene Kategorien unterteilt.

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