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Im Kino gab es in diesem Monat keine interessanten Beobachtungen. Dafür ein erfreuliches Wiedersehen mit Leslie Nielsen als Frank Drebin und eine Vertiefung meiner Kenntnis der filmischen Arbeiten von Ann Dvorak. Auch der eine oder andere neu gesichtete Film mit James Spader ist dabei und eine Reihe von Serien, die in diesem Monat auch bei „Film im Dialog“ den Kern bildeten.

Neuzugänge
Melissa McCarthy begann als Nebendarstellerin bei den „Gilmore Girls“ für Aufsehen zu sorgen und spätestens mit ihrem Oscar-nominierten Auftritt in Paul Feigs „Bridesmaids“ hat sie Star-Status erreicht. Doch die von Kritik und Publikum offenbar gleichermaßen geradezu geliebte Agenten-Komödie „Spy“ erzeugte bei mir höchstens das eine oder andere Schmunzeln und langweilte zu großen Teilen. Paul Feig, für Drehbuch und Regie verantwortlich, setzt alles auf McCarthy und das ist eine gute Entscheidung. Sie ist das unterhaltsame Zentrum einer viel zu vorhersehbaren und uninspirierten Handlung. Der Gag, dass der Top-Agent in diesem Fall nicht James Bond sondern die unscheinbare und korpulente Sachbearbeiterin ist, verliert sich nach einiger Zeit. Alle Charaktere sind oberflächlich und reduziert auf eine einzige Eigenschaft, doch zumindest versuchen die Darsteller alles heraus zu holen. Ganz speziell Miranda Hart und Jason Statham scheinen ihren Spaß mit dem Szenario zu haben. Das ändert allerdings nichts an dem allzu vorhersehbaren und öden Film.

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Jon Favreau zeigt mit der Feel-Good-Komödie „Chef“ (2014), dass er weiterhin ein Herz für den Independent-Film hat. Das Problem mit dem Selbstfindungsdrama um einen erfolgreichen Koch, der nach einer herben Kritik an seinem erprobten aber Risikolosen Menü eine Twitter-Fehde mit dem Kritiker (Oliver Platt) startet und schließlich in einem einfachen Food-Truck seine Liebe für das Kochen wieder findet, ist die unübersehbare Parallele zu Favreaus eigener Regie-Karriere. Der gesamte Film dreht sich um recht oberflächliche Charaktere, die allesamt darum bemüht sind Carl Casper (Favreau) bei seiner Selbstfindung zu helfen. Dass am Ende auch noch eine Art Entschuldigung für das Risikolose Mahl der letzten Jahre serviert wird und zugleich aber die Kritik als absurd abgewehrt wird, verleiht diesem sympathischen und unterhaltsamen Film eine gewisse saure Note. In unserem Dialog besprechen wir diesen Punkt noch genauer.
Stermann und Grissemann gehören zum nationalen Comedy-Inventar. Auch wenn man kein FM4-Hörer oder Zuseher ihrer ORF-Sendung ist, so sind die beiden Männer ein Begriff. In der absurden Komödie „Immer nie am Meer“ (2007) stranden sie nach einem Autounfall, gemeinsam mit Heinz Strunk, gefangen in der ehemaligen Limousine von Kurt Waldheim im Wald. Während sie auf Rettung hoffen, machen sich die drei Männer gegenseitig fertig. Svoboda gelingt es trotz des eingeschränkten Platzes sich nicht zu sehr zu wiederholen. Die Kameraeinstellungen bleiben interessant doch leider ist die Handlung zu vorhersehbar und so stellt sich schon bald die Erwartung auf das Unvermeidliche ein. Unterhaltsam aber der Kuriositätenfaktor aufgrund des Handlungsorts, nutzt sich bald ab.
Per Crowdfunding finanziert und sogar mit einem eigenen offiziellen Titelsong von David Hasselhoff, hat sich „Kung Fury“ (2015) von und mit David Sandberg sehr schnell zu einem Online-Phänomen entwickelt. Sandberg als Super-Kung-Fu-Cop in den Achtzigern, der Killerroboter und schließlich Adolf Hitler bekämpft, ist ebenso absurd wie unterhaltsam. Als Spielfilm würde der 30-Minüter aber wohl kaum funktionieren.
Absurde Sci-Fi kann auch „Starcrossed“ (1985) bieten. Eine Außerirdische, gejagt von zwei unheimlichen Männern, läuft in die schützenden Arme von James Spader. Dieser bietet eine überzeugende „verliebter Held“-Darbietung, doch als Möchtegern-„Splash“ (der sogar dezidiert im Film als Referenz genannt wird) kann dieser kitschige und unglaublich langweilige Film nicht überzeugen.
Viel gelungener ist die Geister-Komödie „Curtain Call“ (1998). Der von Peter Yates inszenierte finale Kinofilm seiner Karriere, zeigt Spader als Literaturagent, dem an Qualität etwas liegt und der in seinem neuen Haus mit den Geistern eines alten Theater-Paares (herrlich: Michael Caine und Maggie Smith) konfrontiert wird. Es ist alles zu sehen, was man von derartigen Filmen erwartet und es ist von Spader, Caine und Smith großartig gespielt. So Klischeebeladen wie auch kurzweilig. Einer der bessern schwachen Filme im Oeuvre Spaders.
Die Aufzeichnung der von Michael Beyer an der Münchner Oper inszenierten Aufführung von „Les Contes d’Hoffmann“ (2012) hat mir nur wieder aufgezeigt, dass ich kein Opern-Mensch bin. Tolle Gesangsdarbietungen (soweit ich das sagen kann) und ein interessantes Bühnenbild.
Der Horrorfilm „Nurse“ (2014) hat einige tolle Aspekte, die für ihn sprechen. Da wäre die perfekt besetzte Paz de la Huerta als psychotische Krankenschwester, die sich in eine Kollegin verliebt und dann deren Leben zur Hölle macht und die Trash-Atmosphäre. Doch Paz de la Huerta balanciert zu oft auf der unfreiwillig komischen Seite und die Handlung schleppt sich von einem Klischee zum nächsten. Schade drum.
Ebenso schade ist es um das Potential von „Drei Herren“ (1998). Nikolaus Leytner versammelt Karl Merkatz, Karl Markovics und Ottfried Fischer als Insassen einer Anstalt, die auf „Urlaub“ aufs Land fahren. Als der Chauffeur am Steuer zusammen bricht, landen die drei merkwürdigen Herren in einem Landdorf und passen sich perfekt an die Bevölkerung an. Was zunächst wie ein großartiges Konzept wirkt, verliert spätestens mit der Ankunft im Ort jeglichen Witz. Die normale Bevölkerung ist genauso irre wie die drei Herren. Dieser uralte Schmäh wird auch noch sehr langweilig in Szene gesetzt.
Stellan Skarsgard hat es von Skandinavien nach Hollywood geschafft, doch immer wieder kehrt er in seine Heimat zurück, um dort Hauptrollen zu übernehmen. Unter der Regie von Hans Petter Moland brilliert er in „En ganske snill mann“ (2010). Als stoischer Automechaniker, der nach 12 Jahren aus dem Gefängnis kommt und alte Familienverbindungen erneut beleben will, zeigt Skarsgard, wie man mit geringen Mitteln eine überaus eindrucksvolle Leistung abliefert. Ein eindringlicher Charakter, in einem kauzigen Film.
Der Kurzfilm „Nachtnebel“ (2005) vermischt Fotografien mit Spielfilmaufnahmen. Ein junges Paar liegt im Bett. Sie erzählt ihm von einem Traum, dieser wird in derselben Form eingespielt. Ein gelungener Film, der die Grenze zwischen Wachen und Schlafen sehr schön einfängt.
Michael Palms Found-Footage-Collage „Low Definition Control“ (2011) ist ein spannender Essay zu Überwachung, Verbrechensbekämpfung und Datenschutz. Am ehesten erinnert die Vermischung von Aufnahmen verschiedener Überwachungskameras mit Expertenmeinungen im Off an einen TED-Talk. Das kann bei 90 Minuten oft die Konzentration geradezu ausreizen, doch der teilweise fordernde Film wirft viele interessante Fragen auf, die er ganz bewusst nicht beantwortet.
Der Tod von Christopher Lee führte zu vielen Möglichkeiten, sich kaum bekannte Werke Online anzusehen. BFI veröffentlichte den Kurzfilm „Cross-Roads“ (1955), in dem Lee erstmals in einem Mysteryfilm auftrat. Den Tod einer jungen Frau rächend, ist Lee der personifizierte Racheengel. Effektiv, wenngleich auch „nur“ aufgrund der Beteiligung des großartigen Christopher Lee von Belang.
Der mexikanische Horrorfilm „La maldición de la momia azteca“ (1957) ist die Fortsetzung zum überraschend erfolgreichen „La momia azteca“. Der böse Dr. Krupp will an die Juwelen der aztekischen Prinzessin Xochitl. Hierfür entführt er ihre Reinkarnation. Ebenso absurd wie billig gemacht, versprüht der Trashfilm einen Handgemachten Charme, allerdings ist die Handlung einfach zu langweilig um darüber hinaus zu faszinieren.
Der Western ’49-’17 (1917) ist vor allem deshalb interessant, da mit Ann Ruth Baldwin eine Frau das Regiezepter führte. Was heute noch immer selten im Filmbusiness ist, war zu frühen Zeiten geradezu unerhört. Die Lebensgeschichte der Filmpionierin Baldwin ist hoch interessant, während ihr doppelbödiger Western um einen Mann, der die Westernstadt seiner Jugend neu erstehen lassen will, und dort schließlich inmitten des Spiels von echten Gefahren heimgesucht wird, nur stellenweise geglückt.
Ann Dvorak ist eine jener Schauspielerinnen, die mit ihrem Starrsinn wohl die Chance auf eine ganz große Karriere verspielt hat. Doch wer sie in „Scarface“ gesehen hat, weiß, dass sie ein großes Talent war und wer weiß wie es ihr ergangen wäre, hätte sie den Studiobossen gegenüber mehr gebuckelt. So bleiben uninteressante Parts wie jener in „Murder in the Clouds“ (1934). Lyle Talbot ist der Top-Pilot Three Star, der eine Lieferung einer neuartigen explosiven Mischung nach Washington schaffen soll. Viele Verwechslungen später, stehen Talbot und sein Love Interest Dvorak im Endkampf mit ein paar Gangstern. Tolle Flugaction und ein paar Momente zum Schmunzeln. Allerdings kein wirklich Eintrag in der Filmographie der Beteiligten, der nachhallen würde.
Die Arthur Schnitzler-Novelle „Spiel im Morgengrauen“ (2001) wird von Götz Spielmann mit Bedacht inszeniert. Wie ein abgefilmtes Theaterstück erscheint dieser Fernsehfilm, in dem Fritz Karl den Leutnant Kasda gibt. Als er bei einem Kartenspiel gegen den Konsul (herrlich: Karlheinz Hackl) 11.000 Gulden verliert, nehmen die tragischen Ereignisse ihren Lauf, wie sie nur Schnitzler so schön einfangen konnte. Der militärische Ehrenkodex verbunden mit der Endzeitstimmung im Habsburger-Reich. Unter Spielmanns Regie ein wenig zu starr abgefilmt, aber dennoch unterhaltsam und interessant.
Der Rapper 50 Cent hat in den vergangenen Jahren daran gearbeitet, eine Karriere in Actionfilmen zu erschaffen. Gereicht hat es nur zu DVD-Veröffentlichungen wie „Setup“ (2011). Daran änderte auch der recht gelangweilte Kurzauftritt von Bruce Willis nichts und Ryan Philippe muss sich wohl fragen, wie er in derartigen Werken landen konnte. Uninspiriert und langweilig.
Ann Dvorak an der Seite von John Wayne in einem mit vielen Variete-Nummern unterlegtem Western? Zwei Oscar-Nominierungen (in technischen Kategorien) und dennoch kaum bekannt: „Flame of Barbary Coast“ (1945). Es mag daran liegen, dass die Handlung um Duke (Wayne), der sich in Flaxen (großartig als betörende Bar-Dame: Ann Dvorak) verliebt. Sie ist die Frau des zwielichtigen Barbetreibers Tito (in bester schmieriger Form: Joseph Schildkraut) an den Duke Geld verliert. Duke lernt richtig Karten zu spielen und nimmt Rache. Am Ende sorgt das große Beben von San Francisco für eine überraschende Auflösung des Liebes- und Geschäftsgewirrs. Ein unterhaltsamer aber allzu vorhersehbarer Western (wer die historischen Zusammenhänge einordnen kann, wird auch vom Erbeben nicht überrascht) der wohl deshalb, da er wie typische Stangenware wirkt, heute kaum noch bekannt ist.
Bekannter aber eher aufgrund der Co-Stars von Dvorak, ist die Pre-Code-Parabel „Housewife“ (1934), in der Regisseur Alfred E. Green alles versucht, um aus einer dünnen Handlung rund um das Ehepaar William (George Brentley) und Nan (Dvorak) und die Verführung im Büro namens Patricia (Bette Davis). Davis zeigt bereits ihre Qualitäten, doch es ist Dvorak als charmante und um ihren Respekt kämpfende Hausfrau, die das Geschehen an sich reißt. Umso trauriger, dass aus Dvorak schlussendlich nicht doch auch eine Leinwand-Ikone á la Bette Davis wurde. Wie Dvorak aus ihrem kaum entwickelten Charakter eine beeindruckende Leinwandpräsenz erschafft, ist fantastisch anzusehen.
James Stewart als Westernheld, war nach seinen Erfolgen mit Filmen wie „The Philadelphia Story“ ein ungewohnter Anblick. Heute sieht man das natürlich entspannter und kann unaufgeregt einen landschaftlich beeindruckenden Film wie „The Far Country“ (1954) von Anthony Mann genießen. Die Geschichte um einen Viehtrieb nach Kanada und einen korrupten Landherren, ist Standard-Ware, aber Mann zeigt die umliegende Natur als stete Bedrohung und rohe Kraft, in der sich die Männer und Frauen beweisen müssen. Sehr unterhaltsam sind vor allem die Auseinandersetzungen zwischen Stewart und seinem alten Kumpan Walter Brennan. Weniger gelungen war dagegen „Night Passage“ (1957), in dem Stewart einen durchs Land ziehenden Akkordeonspieler gibt, der einst für „Sicherheit“ beim Eisenbahnbau sorgte. Der Bau der Eisenbahn zieht sich als roter Faden durch ein sehr langweilig inszeniertes Geschehen, das immer wieder droht, den Zuseher einzuschläfern.
In Westernlaune und dann noch dazu Ann Dvorak in einer Hauptrolle. „Abilene Town“ (1946) war geradezu eine Selbstverständlichkeit. Randolph Scott ist Marshall Dan Mitchell, der für Ordnung in der vom Viehhandel lebenden Stadt Abilene sorgen soll. Die eine Seite der Stadt lebt von Alkohol, Glücksspiel und Shows, während die andere Seite aus Händlern und Kirchgängern besteht. Als eine Handvoll Farmer sich am Rande der Stadt ein Stück Land sichern möchte, sind die Cowboys mit ihren Rindern nicht erfreut und versuchen die Neuankömmlinge zu vertreiben und die Stadt an sich zu reißen. Die Handlung ist nicht sonderlich originell, aber die Charaktere machen daraus ein kurzweiliges Vergnügen. Scott ist ein glaubwürdiger Marshall, der zwischen Recht und Gesetz unterscheidet, während der Edgar Buchanan als feiger Sheriff amüsiert. Ann Dvorak darf als Showgirl mit Geschäftssinn brillieren und ihre Gesangskünste darbieten. Eine gute Rolle die ebenfalls dazu beiträgt, die Qualität des Films zu steigern.
Arte hat TexMex-Kino im Angebot und „Santo y Blue Demon vs Dracula y el Hombre Lobo“ (1973) hat einen der irrwitzigsten Titel die ich lange lesen durfte. Zwei mexikanische Wrestler (die man in zwei langen Sequenzen im Kampf zu sehen bekommt) kämpfen gegen den wieder aus dem Grab empor gestiegenen Dracula und einen Werwolf. Die Handlung ist nicht so lustig wie erhofft, aber die Darsteller sind amüsant und das mexikanische Setting gibt dem Film eine ganz eigene, reizvolle Note.
In seiner Verfilmung des einflussreichen Romans von Max Frisch, hat Volker Schlöndorff zu viel Ehrfurcht gezeigt. „Homo Faber“ (1991) ist mit Sam Shepard und Julie Delpy als unwissend inzestuöses Liebespaar hervorragend besetzt, doch in seinem Streben, den verführerischen Roman auf die Leinwand zu transportieren, bleiben viel zu viele starre Szenen übrig, die nur daran erinnern, dass man wieder einmal das Buch lesen sollte.
Joachim Trier adaptierte für „Oslo, 31. August“ (2011) den französischen Roman „Le feu follet“. Da ich das Buch nicht kenne, kann ich keine großen Vergleiche ziehen, doch allen Hintergrundberichten zufolge, blieb Trier sehr eigenständig in seiner Adaption. Das merkt man dem Film auch an. Hier vibrieren die Szenen vor Leben und das scheinbar Ziellose Treiben des sich von seiner Drogensucht befreienden Anders (Anders Danielsen Lie) wirkt immer konzentriert und fokussiert. Manche Begegnung geht einen zu vorhersehbaren Weg, aber das mindert die Intensität nur bedingt.
Bryan Cranston als von Schreibblockade durch ein Hotel irrender Drehbuchautor, ist tatsächlich der einzige Grund um sich den in schwarz-weiß gehaltenen Kurzfilm „Writer’s Block“ (2013) anzusehen. Cranston ist die Hauptattraktion und es macht Spaß ihm zuzusehen, doch der Film selbst hat wenig zu bieten.
Das Regiedebüt von Schauspielerin Hiam Abbas ist voller Ambition. Familienehre, lokale Politik und Generationenkonflikte fließen in „Inheritance“ (2012) ebenso ein, wie der wie ein großer Rahmen wirkende Krieg den Israel führt. Die guten Intentionen gehen im Gewirr an Charakteren ein wenig unter, und es mag für ein lokales Publikum mehr Relevanz besitzen, aber irgendwie hat man das Gefühl, diese Geschichte in unzähligen Variationen bereits gesehen zu haben.
Meine Suche nach allen möglichen verfügbaren Filmen mit Ann Dvorak geht weiter und in diesem Monat habe ich einige Werke mit ihr sichten können. Ein unerwartetes Highlight war „Love Is a Racket“ (1932) von William A. Wellman (Regisseur von „The Public Enemy“ oder „Wings“). Die mit Krimi-Elementen versetzte romantische Komödie um den Journalisten Jimmy (in Bestform: Douglas Fairbanks Jr.), der dem Broadway-Sternchen Mary (Frances Dee) verfallen ist. Sie sieht ihn als Möglichkeit Karriere zu machen. Währenddessen ist Sally (Ann Dvorak) unrettbar in Jimmy verliebt. Die Geschichte ist nicht sonderlich interessant, aber die Darsteller und die flotte Inszenierung von Wellman machen daraus einen überraschend unterhaltsamen und kurzweiligen Film, in dem die Darsteller glänzen dürfen. Allen voran Ann Dvorak, die aus ihrer kleinen und potentiell leichtgewichtigen Rolle jede Nuance heraus holt, die möglich war. Nur wenige Monate nach ihrem Durchbruch mit „Scarface“ war dies nur ein weiterer Beweis, für ihre Klasse.
Weniger beeindruckend war hingegen „Sweet Music“ (1935). Ein Film der rund um Bandleader „Skip“ Houston (Rudy Vallée) gebaut wurde. Dvorak spielt seine Gefährtin, und bekommt genügend Zeit ihre Tanz- und Gesangsqualitäten zu zeigen. Es ist aber diese Art von Showrevue-Filmen, die bei mir im besten Fall Langeweile hervorrufen. Da können alle Beteiligten noch so gut spielen.
Zwischendurch gab es zur Abwechslung die Dokumentation „Electric Boogaloo: The Wild, Untold Story of Cannon Films“ (2014) von Mark Hartley. Wie schon bei seiner Dokumentation zur Oz-Ploitation, versammelt er bei der Aufarbeitung der Geschichte der Filmproduktionsfirma Cannon etliche Talking Heads und schneidet die Interviews und Film-Clips in einem rasanten Tempo, so dass nie Langeweile aufkommt. Dabei bleibt Hartley aber zu oberflächlich und lässt seine Dokumentation wie eine schnell hingeworfene Fernseharbeit aussehen.
Zum Abschluss des Ann Dvorak-Marathons (für diesen Monat) fiel die Wahl auf den Thriller „Gangs of New York“ (1938). Doch im Gegensatz zum Scorsese-Epos, ist dieser Film um einen Polizisten (adäquat besetzt: Charles Bickford), der sich in ein Syndikat einschleust, ohne jede Spannung und bei knapp mehr als einer Stunde Laufzeit dennoch überraschend öde. Dvoraks kleine Rolle fällt leider kaum ins Gewicht.

Love Is a Racket / http://38.media.tumblr.com/tumblr_m7dr5s7uJu1qbm5l6o4_250.gif

The 1001 Project
Schon seit Jahren wollte ich die so bekannte Bearbeitung der Jesus-Geschichte durch Pier Paolo Pasolini sichten. Nun ist es mir endlich gelungen, und an einem Nachmittag an dem ich drei Filme in Folge sah, hinterließ „Il Vangelo secondo Matteo“ (1964) überraschend nicht so viel Eindruck wie erwartet. Im Stil des Neo-Realismus gefilmt und mit Laiendarstellern besetzt, bietet Pasolini die wohl beste Verfilmung der Evangelien, die ich bislang sehen konnte. Das Problem: Es ist nun einmal die Jesus-Geschichte. All die Predigten und Wunder wirken, zumindest auf mich, in filmischer Form schon lange nicht mehr so interessant denn noch vor einigen Jahren. Das schmälert natürlich nicht die Qualität Pasolinis Arbeit, aber zeigt nur, dass ich nicht mehr ganz so empfänglich dafür war.
Rainer Werner Fassbinder gehört zu jenen Filmemachern, vor denen ich die größte Hochachtung habe. Die Produktivität in seiner viel zu kurzen und imposanten Karriere ist erstaunlich und die Qualität natürlich auch. Wie ein großes Finale seiner Arbeit, nimmt sich „Die Ehe der Maria Braun“ (1979) – auch wenn noch drei weitere große Frauen-Portraits folgen sollten – aus. Hanna Schygulla, die den Darstellerinnenpreis bei der Berlinale erhielt, brilliert in der Titelrolle. Sie ist die Personifizierung des deutschen Wirtschaftswunders. Eine Überlebende, die alle möglichen Wege in ihrem Leben begeht, um nicht unterzugehen im Nachkriegs-Deutschland. Zwischenzeitlich ist Fassbinders Melodram ein wenig zu zäh geraten, aber die famose Darstellung von Schygulla entschädigt immer wieder für Längen.

Re-Visited
Erneut packte mich die Familienkomödie „My Big Fat Greek Wedding“ (2002). Nach einem Drehbuch von Hauptdarstellerin Nia Vardalos, taucht man in die Welt griechisch-stämmiger Familien ein. Als Toula (Vardalos) sich in den Lehrer Ian (John Corbett) verliebt, bricht die familiäre Panik aus. Keine sonderlich gewitzte Handlung aber mit viel Charme und trotz aller entwaffnender Ehrlichkeit in Bezug auf die konservativen Werte, auch immer sehr sympathisch.
Es war mal wieder Zeit für einen Pasolini-Tag, vor allem nachdem ich Sophokles‘ Ödipus wieder einmal gelesen hatte. Pasolinis Bearbeitung von „Edipo Re“ (1967) hat mir während meines Studiums nicht gefallen, doch nun sehe ich die Schönheit in den durch die Sonne verdeckten Gewaltszenen und den Kostümen. Eine imposante Inszenierung, in der das Stück sichtbar bleibt und Pasolini seine Eigenständigkeit bewahrt.
Bei „Medea“ (1969) liegt der Fall ein wenig anders. Die Besetzung der Titelrolle mit Maria Callas war ein PR-Coup und die Callas überzeugt auch, doch der geradezu avantgardistische Zugang lässt jeglichen Zugang zum Stück Verschütt gehen. Pasolini arbeitet sich an dem Stück ab und kehrt erst am Ende wirklich zum Ursprungstext zurück. Auch hier sieht man denselben imposanten Stil wie bei „Edipo Re“, doch überzeugte mich dieser bei „Medea“ weniger.
Ein Klassiker den man sich immer wieder ansehen kann: „Village of the Damned“ (1960) von Wolf Rilla. Im Gegensatz zum etwas missglückten (aber dennoch auch unterhaltsamen) Remake, funktionieren im Original die gruseligen Kinder und die mit ihnen verbundenen Kräfte. Ein effektiver Paranoia-Thriller.
Die Bob Dylan-Biografie „I’m Not There.“ (2007) zählt zu meinen Lieblingsfilmen. Mein Lieblingssänger wird von Todd Haynes in einem vielschichtigen Porträt analysiert und seine wandelbare Kunst ergründet. Immer wieder herrlich zu betrachten und immer wieder voller neuer Facetten, je nachdem welcher Phase von Dylans Schaffen man im Moment gerade am Nächsten steht.
Lang lang ist es her, seitdem ich das letzte Mal Leslie Nielsen in „The Naked Gun“ gesehen habe. Bei der erneuten Ansicht der drei Filme, zeigte sich auch, dass sowohl der erste (1988) als auch der zweite (1991) Teil, eine hohe Gagdichte aufweisen und immer noch funktionieren. Zeitlose Parodien auf Polizeifilme, die es sich zwar nicht nehmen lassen, etliche weitere Filmparodien hinein zu bauen, aber dennoch den Fokus auf einer überraschend straffen Haupthandlung haben. Zudem sind sowohl Ricardo Montalban als auch Robert Goulet herrliche Bösewichte. Teil 3 jedoch, leidet unter einem Drehbuch, welches nicht mehr vom Zucker-Abrahams-Zucker-Team geschrieben wurde und unter der Regie von Peter Segal, während die ersten beiden Teile noch vom ZAZ-Team inszeniert wurden. Manch humorvoller Gag (vor allem im Gefängnis) ist dabei und bei der Oscar-Verleihung kann auch das eine oder andere Mal geschmunzelt werden, aber hier ist bereits der Abstieg der Filmparodien zu erkennen.

The Naked Gun / http://henican.com/wp-content/uploads/2012/08/detective-frank-drebin-naked-gun-large-msg-131430587972.jpg

Serien-Überblick
Die britische Serie „Strike Back“ basiert auf dem Erfolgsroman von Chris Ryan, der seine eigenen Erlebnisse darin verarbeitete. Staffel 1 (2010) zeigt Richard Armitage als Special Forces Soldat John Porter, der vom Irak nach Simbabwe und schließlich nach Afghanistan gelangt. Die verschiedenen Missionen (immer mit Verbindungen ins Königreich oder die USA) werden durch die Ereignisse zu Beginn im Irak zusammen gehalten. Zwischen Porter und seinem Vorgesetzten Hugh Collinson (Andrew Lincoln) baut sich ein Konflikt auf, der in bester Actionfilm-Manier am Ende aufgelöst wird. „Strike Back“ funktioniert wie eine simple Version von „Homeland“. Die politischen Verstrickungen gehen unter männlichem Militärgehabe unter. Dieses ist jedoch gut inszeniert.
Jane Fonda und Lily Tomlin als Stars einer Netflix-Sitcom. Auf den ersten Blick wirkt „Grace and Frankie“ sehr anziehend, doch die allzu bekannten Genre-Gemeinplätze, die man im Werbematerial zu sehen bekommt, stoßen einen wieder etwas ab. Das sollte man überdenken, denn die Handlung rund um Grace (Fonda) und Frankie (Tomlin), deren Ehemänner Robert (Martin Sheen) und Sol (Sam Waterston) ihre Frauen sitzen lassen und heiraten wollen, ist fantastisch gespielt. Eine erfrischende Sitcom mit inspirierten Darstellern und herrlichen Gags, die zwar keinerlei allzu neuen Boden aufbereiten, aber rein durch die Präsentation unterhaltsam geraten. Staffel 1 (2015) mag hin und wieder zu bekanntes Terrain beschreiten, aber erzeugt viel Vorfreude auf Staffel 2. In unserem Dialog, besprechen wir die 1. Staffel noch einmal genauer.
Nun entsteht doch eine weitere Akte X-Staffel oder zumindest ein Mini-Serien-Special und so sichte ich erneut die alten Episoden. Staffel 2 (1994) von „The X Files“ leidet zunächst ein wenig darunter, dass Dana Scully (Gillian Anderson) entführt wird und verschwunden bleibt. Selbst bei ihrer Rückkehr muss zunächst ein esoterischer Todeskampf ausgestanden werden. In der Zwischenzeit muss sich Mulder (David Duchovny) mit seinem mysteriösen Partner Alex Krycek (Nicholas Lea), der schon bald sein wahres Gesicht zeigt. Weiters werden die Rollen des Smoking Man (William B. Davis) und Vize-Direktor Skinner (Mitch Pileggi) ausgebaut. Auch bekommen Mulder und Scully nicht nur die X-Akten zurück, sondern wieder Unterstützung, nachdem Deep Throat ermordet wurde. X (Steven Williams) ist aber nicht so hilfreich wie sein Vorgänger und wirkt deutlich gefährlicher. Wie schon in Staffel 1, sind es aber die Einzelepisoden die heraus ragen. Etwa „Our Town“ in der eine ganze Stadt rituelle Morde begeht. Abgesehen davon, dass vor allem Dana Scully geradezu gequält wird in großen Teilen der Staffel, ist dies ein weiterer großer Schritt hin zu einem eigenen Serien-Universum, in dem die Figuren über verschiedene Episoden in verschiedenen Handlungssträngen miteinander verbunden sind.
Die Serie „iZombie“, basierend auf einem Comic (was sonst?), ist ein überraschend unterhaltsamer Neuzugang zum Zombie-Subgenre. Die junge Doktorandin Liv Moore (Rose McIver) verwandelt sich nach einer Bootsparty in einen Zombie. Um ihren Verlobten nicht zu gefährden, löst sie die Verlobung und um an Gehirne zu gelangen, nimmt sie eine Stelle an der Gerichtsmedizin an. In „iZombie“ sind die Zombies zwar sehr blass, aber ansonsten wirken sie wie gewöhnliche Menschen. So fällt Livs Geheimnis zwar bald auf, aber wird für die Polizeiarbeit benutzt. In der 1. Staffel (2015) kämpft Liv mit ihren Gefühlen für ihren nunmehrigen Ex-Verlobten sowie den Persönlichkeitsveränderungen, die sich durch den Konsum der verschiedenen Gehirne ergeben. Die Serie mag ein wenig zu sehr auf ein Teenager-Publikum gerichtet zu sein, aber auch älteren Zusehern kann der etwas leichtere Tonfall gefallen, vor allem wenn man nicht ständig im bedeutungsschwangeren „The Walking Dead“ untergehen möchte.
Die auf drei Teile ausgelegte Mini-Serie „Intrusion“ (2015) von Xavier Palud, nutzt die altbekannte Bodyswitch-Geschichte und zeigt den Pianisten Philippe, der plötzlich im Körper seines lange verschollenen Bruders Marc (beide gespielt von Jonathan Zaccai) erwacht. Gekonnt wird die Thrillerhandlung voran getrieben und das Geheimnis am Ende gelöst. Schwachpunkte sind aber der viel zu gedehnte erste Teil, sowie die zu bekannte Handlung. Gut gespielt, souverän inszeniert, aber dennoch ragt diese französische Mini-Serie nicht heraus.
Die interaktive Web-Serie „Do Not Track“ (2015) zeigte über sieben Episoden lang, die Hintergründe zu Webtechnologien, der Gesetzgebung und dem eigenen Umgang mit Daten. Viele angeschnittene Themen bedürfen einer tiefer gehenden weiteren Lektüre, doch in diesen sieben Episoden gelang es de „Do Not Track“-Team vor allem durch die nötige Teilnahme des Zusehers, viele interessante Punkte aufzuzeigen.
Mittlerweile befindet sich „Game of Thrones“ in seiner 5. Staffel (2015) und ähnlich wie bei „The Walking Dead“, hat sich das Geschehen mittlerweile regelrecht festgefahren. Weshalb etwa Danaerys Herrschaft in Mereen nicht zu weiteren Entwicklungen in Westeros führt, oder wie Cerceis Unterstützung für den so genannten High Sparrow (Jonathan Pryce als Neuzugang) und seine religiösen Anliegen nicht von vornherein als schlechte Idee erkannt werden kann, bleiben Geheimnisse von George R.R. Martin. Viele Episoden werden darauf verwandt, bereits bestehende Konflikte erneut darzustellen und alte Problemfelder erneut zu vertiefen (Vergewaltigungsszenen ohne dramaturgischen Sinn). Erst wenn Jon Snow den Wilden die Tore öffnet, beginnt das Geschehen an Dynamik zu gewinnen. Mit der überraschend blutig verlaufenden letzten Episode, wirkt aber die gesamte Staffel weiter wie ein Trailer für die kommende Staffel. Ein Problem mit dem „Game of Thrones“ schon länger zu kämpfen hat. In unserem zweiteiligen Dialog (Teil 1 + Teil 2), besprechen wir noch einmal genauer die Stärken und Schwächen der jüngsten Staffel.
Mit Staffel 3 (1967) ging dann die zu Beginn so beliebte, aber im Laufe der Zeit an Zusehern einbüßende Serie „Batman“ zu Ende. Ein Element, um das Geschehen interessanter zu gestalten, war der Charakter Batgirl (Yvonne Craig), die für ein wenig Kurzweil sorgte, allerdings wieder aufzeigte, wie das Frauenbild in den 1960ern im Mainstream-Fernsehen noch aussah. Das Batgirl Cycle ist mit Rüschen versehen und Batgirl schmachtet die meiste Zeit Batman an. Dass die Geheimidentitäten nicht offenbart werden (ganz im Gegensatz zu den Filmen) ist erfreulich und es belebt die 3. Staffel auch, dass die meisten Handlungen nicht mehr auf einen 2-mal-die-Woche-Rhyhtmus ausgelegt waren, sondern sich auf eine einzelne 25 Minuten-Episode konzentrierten. So zeigten sich auch Catwoman (diesmal: Eartha Kitt) sowie Riddler, Joker und Pinguin in Hochform. Die Sets wirkten immer abstrakter und die Actionszenen immer verkürzter. Im Vergleich zur 1. Staffel nicht mehr so grandios aber aufgrund dieser Neuerungen auch nicht so einschläfernd wie Staffel 2. Insgesamt schade, dass die Serie dann doch zumindest ein Jahr zu früh eingestellt wurde. Ein wenig mehr Entwicklung bei Batgirl hätte hier noch für Unterhaltung sorgen können.
Daran anhängend noch ein Kommentar zum 8-minütigem Pilotfilm „Batgirl“ (1967). Hier ist bereits zu sehen, was den von Yvonne Craig gespielten Charakter ausmachen soll. Inklusive der Verwunderung von Robin und Batman, wo sie denn plötzlich hin verschwunden ist. Anhand dieses (niemals öffentlich gezeigten, aber aufgrund der Segnungen des Internets verfügbaren) Pilotfilms, ist es nicht schwer zu sehen, weshalb auf eine eigene „Batgirl“-Serie verzichtet wurde und sie stattdessen als zusätzlicher Charakter bei „Batman“ auftauchte.
Lange war ich unschlüssig, ob ich mit „Gotham“ eine weitere Batman-Adaption sichten sollte. Der betont coole visuelle Stil, in den Gotham City getaucht wurde, und die Konzentration auf einen jungen James Gordon (Ben McKenzie), der im Zuge der Ermordung der Waynes seine Arbeit gemeinsam mit seinem routinierten Partner Harvey Bullock (toll besetzt: Donal Logue) aufnimmt, sorgt aber für überraschend viel Kurzweil. Die Jugendjahre von Bruce Wayne und einem gestrengen aber herzlichen Butler Alfred sind weniger interessant denn erhofft, doch sowohl Robin Lord Taylor als Pinguin als auch Camren Bicondova als Selina Kyle sind wahre Entdeckungen. Die 1. Staffel (2014) hat in den über 20 Episoden so manch weniger unterhaltsame Handlung zu bieten, doch ist eine recht gelungene Sicht auf Gotham City, vor Batman.
Batman / http://tvseriesfinale.com/assets/batman57a.jpg

Das monatliche Update bietet einen knappen Überblick über alle Filme, die ich im Laufe eines Monats gesichtet habe. Darunter fallen Werke aus den hier publizierten Listen sowie Kino-Neustarts und Filme die ich nach längerer Zeit wieder einmal sichte. Im Update werden diese in verschiedene Kategorien unterteilt.

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