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Trotz eines vielfältigen Angebots, fand ich mich doch nur selten im Kino. Was ich dort zu sehen bekam, konnte zumindest als solide („Money Monster“) oder ambitioniert („The Witch“) eingestuft werden. Interessanter nahm sich da schon mein Marathon der DC Animated Movies aus. Zudem gab es das Ende der Staffel 3 von „The Blacklist“ und Staffel 9 von „The Big Bang Theory“ und darüber hinaus das Ende von „Blackadder“ und mit „Marseille“ die erste europäische Netflix-Serie.

Neuzugänge
Der Hype rund um Robert Eggers‘ Horrorfilm „The Witch“ (2015) war in den sozialen Netzwerken beinahe Ohrenbetäubend. Das hat wohl auch meine Erwartungshaltung ein wenig zu sehr in die Höhe getrieben, denn viel Horror konnte in dem atmosphärisch dichtem Thriller nicht gesichtet werden. Als um 1650 in einer Siedlung in New England eine Familie verbannt wird, beginnt der Niedergang der Gottesfürchtigen Familie. Vater William (Ralph Ineson) versucht Abseits der von ihm verachteten Stadt- und Kirchenoberen, ein Leben zu führen, sein Feld zu bestellen und zu überleben. Doch als die älteste Tochter Thomasin (Anya Taylor-Joy) das jüngste Familienmitglied „verliert“, beginnen Paranoia und Beschuldigungen um sich zu greifen. Eggers macht klar, dass der Horror durch eine Hexe in den Schoß dieser Familie gelangte, doch welcher Form diese ist, lässt er offen. Auch die Gestalt des Teufels wird lange nur angedeutet. Viele Momente sind sehr stimmig, manche gar schockierend, doch vor allem ging es Eggers um eine klassische Sage und diese erzählt er ruhig und überzeugend. In unserem Dialog behandeln wir den Film noch etwas ausführlicher.
Edward Zwick ist so etwas wie ein Experte für politisch aufgeladene Thriller mit historischem Thema. „Glory“, „The Siege“ oder auch „Blood Diamond“ zählen zu seinen bekanntesten Filmen. In „Pawn Sacrifice“ (2015) hat er für seine Verhältnisse, ein überraschend zurückhaltendes und Actionarmes Thema gewählt. Das Leben des US-Schachgenies Bobby Fischer (Tobey Maguire) und vor allem sein Kampf um den Weltmeistertitel, dienen Zwick als Hintergrund, für seine Darstellung des Kalten Krieges. Dieser wird bei Zwick mit Schachfiguren durchgeführt und da sind die Russen die Stärkeren. Weltmeister Boris Spassky (als eitler Geck mit nicht minder kuriosen Eigenheiten wie Fischer: Liev Schreiber) ist Fischers Nemesis. Doch trotz all dieser politischen und gesellschaftlichen Aspekte, ist es vor allem das Innenleben Fischers, welches einen faszinierenden Film macht. Maguire nutzt sein ganzes Spektrum, um die widersprüchlichen Emotionen Fischers darzustellen. Daneben darf Peter Sarsgaard geradezu als sein Anker dienen. Zwick zeigt etwas zu wenig von den Schachspielen und seine Montagen zum gesellschaftlichen Wandel, sind nicht sonderlich inspiriert, doch der Unterhaltungswert ist überraschend hoch und packte mich mehr, denn seine hoch gelobten Filme wie „Glory“ oder „Blood Diamond“.
Regisseurin Jodie Foster ist bislang nicht derart prominent und erfolgreich in Erscheinung getreten wie die Schauspielerin Jodie Foster. Ihr neuestes Werk „Money Monster“ beweist auch wieder, weshalb. George Clooney darf als schmieriger und egozentrischer TV-Moderator einer Börsensendung alle Register ziehen, doch als ein verzweifelter Paketzusteller (Jack O’Connell) ihn als Geisel nimmt und sein verlorenes Geld wieder fordert, wird aus der etwas derben TV-Satire, ein ambitionierter aber routiniert herunter gespulter Thriller. Clooney wandelt sich natürlich vom Saulus zum Paulus und Foster platziert ihre „Die da oben“-Botschaft. So löblich dies auch alles ist, so zeigt ihre Inszenierung zu viele Schwächen und zu wenig Tiefgang.
Pawn Sacrifice / http://ascot-elite.ch/modules/AscotElite/movies/1857/pawn_sacrifice_002.jpg

Die Karriere von Cameron Crowe begann für mich mit „Jerry Maguire“, doch dass er schon Jahre zuvor kleine-große Erfolge feierte, ging ein wenig an mir vorbei. Die Teenie-Romantikkomödie „Say Anything…“ (1989) atmet den Geist von John Hughes und John Cusack und Ione Skye sind ein großartiges Paar, doch Crowe kann seinen Film ein wenig vom Hughes-Stil emanzipieren. Der Einsatz der Musik und die Hochs und Tiefs in der Beziehung des jungen Paares, folgen der Logik, vieler Crowe-Filme. Selten jedoch so sympathisch wie hier.
Die mit Spielfilmszenen angereicherte Dokumentation „The Curse of Edgar“ (2013) zeigt zum Teil den Aufstieg von FBI-Chef J. Edgar Hoover (gespielt von Brian Cox) und vertieft vor allem die schwierige Beziehung zwischen dem FBI und der Kennedy-Administration. Historisch interessant, aber ohne große Überraschungen.
Barbara Alberts Selbstfindungsdrama „Die Lebenden“ (2012) irritiert mit einer überladenden Handlung, die sowohl Nazi-Vergangenheit, als auch Eifersuchtsdrama und NGO-Aktivismus verbindet. Anna Fischer versucht die vielen Wendungen der Handlung glaubhaft zu transportieren, doch auch sie geht in der zu ambitionierten Erzählung ein wenig unter.
Basierend auf dem gleichnamigen Theaterstück von Peter Shaffer, ist „Equus“ (1977) ein untypischer Film für Sidney Lumet. Der zu seiner Zeit aufgrund der vielen Nacktszenen kontrovers aufgenommene Film, rund um die sexuelle und psychische Abhängigkeit eines jungen Mannes (Peter Firth) zu einem Pferd, ist an manchen Stellen eine faszinierend abgründige Metapher auf die menschliche Sexualität. An anderen Stellen scheinen die Dialoge jedoch sich im Nichts zu verlieren. Durchgehend glänzend ist jedoch Richard Burton als Therapeut.
In Schwarzweiß und wie üblich ohne erläuternden Kommentar, zeigt Nikolaus Geyrhalter in „Pripyat“ (1999) wie das Leben in der Zone rund um Tschernobyl heute verläuft. Je länger der Film dauert, desto mehr, erhält die Dokumentation einen surrealen Touch, als ob hier der Roman „Picknick am Wegesrand“ neu verfilmt worden wäre. Auch wenn nicht jedes Interview interessante Einsichten bringt, ist der gesamte Film eine hervorragende Arbeit.
Im vergangenen Monat versuchte ich einige Lücken in meinen Shakespeare-Adaptionen zu füllen. Dabei übersah ich, dass das mir völlig unbekannte Stück „Cymbeline“ (2014) von Michael Almereyda verfilmt wurde. Almereyda versetzte das Stück um den britischen König (Ed Harris) in die Gegenwart und machte aus ihm den Chef einer Biker-Gang. Die angeblich im Stück vorhandenen komischen Elemente, sind in der Filmversion nicht zu finden. Stattdessen gibt es Darbietungen von guter (Ethan Hawke, John Leguziamo) und schwacher (Dakota Johnson) Qualität.
Nach seinem Debütfilm „Kuma“, ist mein Augenmerk verstärkt auf die Arbeit von Umut Dag gerichtet. Umso erfreuter war ich über die Möglichkeit seinen Kurzfilm „Papa“ (2011) Online zu sichten. Die Geschichte eines Rappers, der zu Hause mit seinen beiden kleinen Kindern aber ohne seine Partnerin aufwacht, ist zunächst eine Milieustudie. Diese funktioniert in geringer Dosis, doch bei 40 Minuten Laufzeit, lässt sich Dag zu viel Zeit, um schließlich die Konfrontation mit der Partnerin zu zeigen und ihre Gründe für ihre Entscheidung.
Stephan Lacants Drama „Freier Fall“ (2013) wirkt stellenweise ein wenig, wie eine deutsche Version von „Brokeback Mountain“. Die beiden Polizisten Marc (Hanno Koffler) und Kay (Max Riemelt) kommen sich langsam näher, doch vor allem Marc – dessen Frau ein Kind erwartet – kann nicht zu seinen Gefühlen stehen. Lacant zeigt eine sensibel aufgebaute Studie über Homophobie innerhalb der Polizei, während die privaten Irrungen ein wenig zu vorhersehbar verlaufen.
Der via Crowdfunding finanzierte Thriller „Homesick“ (2015) ist das perfekte Beispiel dafür, dass der steirische Regisseur Jakob M. Erwa ein Talent ist, mit dem man hierzulande rechnen muss. Nach seinem Debüt „Heile Welt“, zeigt Erwa die Cellostudentin Jessica (Elisabeth Maria Pietsch) und ihren langsamen geistigen Verfall. Eingeschlossen in ihre neue Wohnung, alleingelassen von ihrem Freund, fühlt sie sich von einer Nachbarin (Tatja Seibt) überwacht und terrorisiert. Anklänge an Polanski und Haneke sind unübersehbar und auch wenn hin und wieder das Erzähltempo ein wenig zu langsam geraten ist, entschädigen die großartigen finalen Minuten.
Passend zum Geburtstag von Thomas Pynchon am 8. Mai, fand ich den Kurzfilm „Chryskylodon Blues“ (2015). Der „Hinter die Kulissen“-Blick am Set von „Inherent Vice“, wird unterlegt mit Textstellen aus dem Roman. Hübsch anzusehen, aber filmisch nicht sonderlich anspruchsvoll.
Der zweite Film in der Reihe der DC Original Movies, ist „Justice League: The New Frontier“ (2008) ein hübscher-nostalgischer Blick auf die Comicwelt von DC. Die erste Zusammenkunft der Justice League mit The Flash, Batman, Superman, Wonder Woman und Co. fällt allerdings umspektakulärer aus, denn erwartet. Denn der gemeinsam zu bekämpfende Feind ist der Rede nicht wert. So bleiben amüsante einzelne Episoden, die am Ende doch keinen ganzen Film ergeben.
Der bayrische König Ludwig II, war schon Thema einiger Produktionen, wobei Lucchino Visconti mit Helmut Berger in der Titelrolle, die bekannteste schuf. Die von Marie Noelle und Peter Sehr erschaffene deutsch-österreichische Co-Produktion „Ludwig II“ (2012) setzt auf bekannte Gesichter aus Film- und Fernsehen und imposante Schauwerte. Die Handlung um den immer isolierter lebenden Monarchen und seinen Traum vom Märchenschloss, weiß jedoch nicht zu fesseln. Auch wenn Sabin Tambrea gut spielt und vor allem Tom Schilling als sein Bruder zu glänzen weiß.
Das Weltkriegsepos „John Rabe“ (2009) von Florian Gallenberger ist ein konservativ gemachter „Guter Mensch“-Film. Nicht ohne Grund werden Parallelen zu „Schindlers Liste“ gezogen, doch weder weiß Gallenberger genügend Intensität zu erschaffen, noch können die Darsteller die entsprechenden Glanzleistungen abliefern. Zwar ist Ulrich Tukur mitreißend als Chef der Siemens-Niederlassung in China und treuer NSDAP-Parteigänger, doch weder Daniel Brühl noch Steve Buscemi können dem etwas entgegensetzen. Ihre Auftritte dienen rein der Exposition und bleiben somit zu flach. Löblich und historisch interessant, aber filmisch konservativ.
Die isländische Komödie „Fúsi“ (2015) ist eine recht klassisch aufgebaute Indie-Komödie, rund um den liebenswerten aber auch etwas merkwürdig wirkenden Fúsi (Gunnar Jónsson), der mit Mitte 40 noch bei seiner Mutter wohnt und Ziel von Häme und Spott seiner Kollegen ist. Eine Bekanntschaft mit einer jungen Frau und die Freundschaft mit einem Kind, lassen ihn ein wenig aus diesem Trott ausbrechen, doch zugleich erneut Ziel von Häme, Spott und auch Anfeindungen werden. Der großartige Hauptdarsteller und er lakonische Tonfall, machen aus der etwas vorhersehbar inszenierten Komödie, einen leicht verdaulichen Filmgenuss.
Die wahre Geschichte hinter dem Roman „Moby Dick“, muss einfach ein spannendes Werk sein, doch Ron Howards „In the Heart of the Sea“ (2015) ergötzt sich ein wenig zu sehr, an seiner altmodisch aufgebauten Erzählstruktur und vergisst darüber hinaus, den Charakteren Tiefe zu verleihen. Die Spannungsschraube dreht Howard auch nicht gerade rauf, da durch die Schnitte auf Hermann Melville (Ben Whishaw) und den einzigen Überlebenden der Essex (Brendan Gleeson) der Erzählfluss zu oft gestoppt wird. Die Darstellerriege (Chris Hemsworth, Cillian Murphy, Tom Holland, etc.) ist gut besetzt, die Effekte sehen gar nicht einmal so schlecht aus, doch das sorgt nur für ein Prestigeepos, wie es vor 40 Jahren entstanden und schnell vergessen worden wäre.
Die österreichische Musik-Krimi-Komödie „Müllers Büro“ (1986) von Niki List, gilt als heimischer Kultklassiker. Die Geschichte um einen Privatdetektiv (Christian Schmidt), seinen Assistenten (Andreas Vitasek) und eine geheimnisvolle Blondine (Barbara Rudnik), versucht alle gängigen Krimi-Klischees durchzuspielen und zugleich auch noch ein Musical zu sein. Vermutlich habe ich diesen Film einfach zu spät in meinem Leben gesehen, oder finde keinen Zugang zur 1980er-Nostalgie, doch für mich, hat dieser Klassiker nicht funktioniert.
Nominiert für den Auslandsoscar als Frankreichs Beitrag, war „Mustang“ (2015). Der nahe der türkischen Stadt Trabzon angesiedelte Film, zeigt das Schicksal von fünf Schwestern, die unter der Obhut ihrer Großmutter und ihres Onkels aufwachsen. Als sie nach ihrem letzten Schultag mit Schulkollegen herum albern, werden sie zur Strafe zu Hause eingesperrt. Was folgt, ist eine überraschend warmherzig erzählte Saga von Missbrauch, Unterdrückung und Zwangsehe. Regisseurin Deniz Gamze Ergüven, etabliert sich mit ihrer sensiblen Erzählweise  in rasendem Tempo, als neue wichtige Stimme des europäischen Kinos. Ihr Darstellerinnen-Ensemble ist makellos und auch wenn manche Wendung des Films ein wenig zu aufgesetzt wirkt, so funktioniert „Mustang“ hervorragend und bleibt trotz aller tragischen Momente, immer auch ein einnehmendes Porträt von Geschwisterzusammenhalt.
Jaco Van Dormael war mir kein wirklicher Begriff, doch sein Film „Toto der Held“, gilt unter frankophilen Cineasten, als Meilenstein und sein Stil ist auch im neuen Werk „Le tout nouveau testament“ (2015) – der für einen Golden Globe nominiert war – unverkennbar. Was in „Amélie“ so hervorragend funktionierte, kann eindeutig auf den Stil Jaco Van Dormaels zurückgeführt werden. In seiner amüsanten, aber insgesamt ein wenig zu weitschweifigen Komödie, lässt er einen sadistischen Gott (Benoit Poelvoorde) auf die Menschheit los, der voller Langeweile seine Schöpfung quält. Als seine 10 Jahre alte Tochter Ea (Pili Groyne) ausbricht und sich auf die Suche nach neuen Aposteln macht, ist der philosophische Irrsinn komplett. Die Ideen sind großartig, die Umsetzung funktioniert aber leider nicht so gut, wie erhofft. Zu oft verheddert sich das Geschehen in hübschen Aufnahmen und Momenten, weshalb die philosophischen Einsichten in den Sinn des Lebens oft bei einem platten „Carpe diem“ bleiben.
Janis Joplin war eine faszinierende Person, so viel konnte ich der kompetenten aber etwas eintönig gemachten Dokumentation von Amy Berg entnehmen. In „Janis: Little Girl Blue“ (2015) versteht sie vor allem, den persönlichen und familiären Hintergrund aufzuarbeiten. Doch die Karriere bleibt dabei ein wenig zu sehr „Ausbruchsversuch“ einer in ihrer Heimat ungewollten Frau mit „merkwürdigen Ansichten“. So wechseln Talking Heads mit tollem Archivmaterial. Das Standardprocedere von Musik-Dokus. Informativ, aber nicht so tief greifend wie etwa „Amy“.
Rowan Atkinson hat die letzten Jahre ein wenig unter seinem „Mr. Bean“-Image gelitten. Dabei kann der britische Mime noch so viel mehr. Dies zeigt er auch in der Neu-Adaption von Georges Simenons „Maigret Sets A Trap“ (2016). Der für das britische Fernsehen entstandene Krimi zeigt Atkinson völlig zurückgenommen und in der dunklen Atmosphäre der Inszenierung versinkenden Atkinson als Chefinspektor Maigret, der einen Frauenmörder fassen muss. Doch dieser schlägt immer wieder zu und scheint zu clever, für die Pariser Polizei. Wie und weshalb der Täter mordet und wie Maigret ihn doch noch schnappt, lässt die Inszenierung aber in einem derart zerhackten (die Werbepausen für den Sender iTV sind deutlich spürbar) und langsamen Tempo erkennbar werden, dass sich großteils hauptsächlich Langeweile breit macht. Ein zweiter Maigret-Film ist noch geplant und es bleibt zu hoffen, dass man mehr daraus macht, als hier.
Der Gewinner der Goldenen Palme von Cannes im Jahr 2007, war „4 luni, 3 saptamini si 2 zile“ (2007) von Cristian Mungiu schon länger auf meiner Liste. Doch die Themenaspekte – Abtreibung, Diktatur, Unterdrückung – schreckten mich immer etwas ab. Mungius Rumänien ist tatsächlich ein sehr düsterer Ort. Die Ceausescu-Diktatur dringt in alle Lebensbereiche und lassen einen autoritären und freudlosen Staat erkennen. Otilia (Annamaria Marinca) versucht ihrer Freundin Gabita (Laura Vasiliu) bei einer Abtreibung – die in der Diktatur verboten ist – behilflich zu sein. Die Organisation gleicht einem Spießrutenlauf und der für die Abtreibung engagierte Mann, behandelt die beiden jungen Frauen, wie kleine aufsässige Kinder. Mungiu lässt aber auch den Besuch Otilias bei der Familie ihres Freundes, zu einer Tortur werden. Die bürgerlich lebende Familie, fühlt sich über den Alltag erhoben, und blickt doch auf Frauen wie Otilia auf subtile Weise herab. Ein eindrücklicher Film, fantastisch inszeniert und vor allem von Annamaria Marinca großartig gespielt.
Im deutschsprachigen Raum, findet man eher selten Genre-Ware. So ist Maximilian Erlenweins „Stereo“ (2014) eine willkommene Abwechslung. Zudem zeigt Jürgen Vogel in der Hauptrolle, als Mechaniker mit dunkler Vergangenheit und einem für alle anderen Menschen unsichtbaren „Freund“ (Moritz Bleibtreu), eine fantastische Darbietung. Gerade wenn sich die Genre-Mechanismen zeigen und auch Bleibtreus Rolle klarer wird, beginnt aber „Stereo“ gehörig zu schwächen.
Im Zuge meiner Sichtung aller DC Animated Movies, kam es auch zur erstmaligen Betrachtung von „Justice League: Crisis on Two Earths“ (2010). Unter der Regie von Sam Liu und Lauren Montgomery, hat man als Zuseher viel Spaß an den gespiegelten (bösen) Versionen der Superhelden, während die Bösewichte in guter Ausformung erscheinen. Den größten Beitrag leistet dabei James Woods als psychopathischer Night Owl. Doch wie bei so vielen DC-Filmen, gewinnt die betäubende Action über die Handlung die Oberhand.
Der an den italienischen Neo-Realismus gemahnte „Wienerinnen“ (1952) von Kurt Steinwendner, verknüpft vier Frauenschicksale zu einer Erzählung über die Stellung der Frau im Wien der Nachkriegszeit. Trotz der Versuche, den Neo-Realismus für Österreich nachzuahmen, rutscht die Inszenierung immer wieder in surreale Sphären ab.
Nach dem 80er-Kultfilm „Müllers Büro“, war nun der 1980 erschienene Blockbuster und Kultfilm „Exit … nur keine Panik“ an der Reihe. Franz Novotny inszenierte einen für seine Zeit bewusst Sehgewohnheiten und gute Sitten brechenden Film über die Abenteuer eines Wiener Strizzis (Hanno Pöschl in der seine Karriere definierenden Rolle). Wirklich zusammenhängend sind die Schlägereien und Verfolgungsjagden nicht, doch bieten sie viel nackte Haut und Action. Für seine Zeit ein Tabubruch. Heute ein humorvolles Zeitdokument.
Die deutsch-österreichische Fernsehproduktion „Wer hat Angst vorm schwarzen Mann?“ (2009) von Christine Hartmann zeigt hauptsächlich, dass es gar nicht so einfach ist, einen passablen Horrorfilm zu inszenieren. Das auf einem Kinderspiel aufgebaute Mysterium um Kindermorde, leidet auch noch unter billiger Fotografie und einem gänzlich unmotiviert aufspielenden oder gar unfähigem Ensemble.
Sebastian Schippers Buddykomödie „Ein Freund von mir“ (2006) ist erneut eine Glanzstunde für Jürgen Vogel. Der immens talentierte und charismatische Vogel, ist perfekt als aufgedrehter Konterpart Hans zu Daniel Brühls in sich gekehrtem Karl besetzt. Karl soll im Auftrag seiner Versicherung, einen Mietwagenverleih unter Augenschein nehmen. Zu Karls Überraschung gefällt ihm die Tätigkeit und er freundet sich (widerwillig) mit Hans an. Was die straff inszenierte Komödie beschädigt, ist die wenig willkommene aber leider nicht zu vermeidende Liebesgeschichte, mit Hans‘ Freundin Stelle (Sabine Timoteo).
„Love & Other Drugs“ (2010) von Edward Zwick, wirkt ein wenig wie eine Pflichtübung für alle Beteiligten. Jake Gyllenhaal und Anne Hathaway arbeiten sich am Romantikkomödien-Genre ab, während Zwick beweist, dass er nicht nur kernige Historienthriller beherrscht. Doch wie „Pawn Sacrifice“ (siehe oben) beweist, ist Zwick eben doch dann in Bestform, wenn er sich an historischen Zusammenhängen abarbeiten kann. Umso erstaunlicher ist es, dass die Einführung von Viagra (auf einem Buch darüber basiert lose der Film) nur ein schwacher Vorwand für eine traurige Liebesgeschichte ist, in der ein Egozentriker sein Herz für eine unheilbar Kranke Frau öffnet.
Bei Werner Herzog erwartet man sich immer ein großes Kinoerlebnis. Die Lebensgeschichte von Gertrude Bell (Nicole Kidman) ist für Herzog aber leider nicht mehr, als ein Vorwand um wunderschöne Wüstenlandschaften einzufangen. Trotz eines großartigen Ensembles (Damian Lewis, James Franco und ein etwas deplatziert wirkender aber sich bemühender Robert Pattinson als T.E. Lawrence) und einer engagierten Kidman, ist „Queen of the Desert“ (2015) ein aufreizend langweiliger Bilderbogen.
Lauren Montgomery hat mich schon begeistert („Wonder Woman“) und herb enttäuscht („Green Lantern: First Flight“). Mit „Superman/Batman: Apokalypse“ (2010) setzte sie einen vorläufigen Tiefpunkt in meinem DC-Marathon. Die Fortsetzung zum bereits enttäuschenden „Superman/Batman: Public Enemies“, stellt die Geschichte einer Cousine Supermans in den Vordergrund. Die von Summer Glau gesprochene Teenagerin, ist auch ein interessanter Charakter, doch die Handlung ist in ihrer Zerrissenheit (Wonder Woman taucht auf, Darkseid ist ein eher blasser Bösewicht, hinzu kommt die Selbstfindung hin zu Supergirl) einschläfernd.
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The 1001 Project
„Vivre sa vie“
(1962), Jean-Luc Godards in Kapitel unterteilte Chronik einer Frau auf dem Weg in die Prostitution, ist die Anna-Karina-Show. Ihre Darstellung ist fesselnd und faszinierend, während Godards Kapitel-Aufbau immer wieder ein wenig irritierend wirkt. Handlungstechnisch passiert nicht sonderlich viel, doch Godard war in den 1960ern auf der Höhe seiner kommerziellen Kraft, und schaffte es, eine einfache Handlung mit wenigen intelligenten Kniffen und einer grandiosen Hauptdarstellerin, zu einem einzigartigen Filmerlebnis zu machen. So nebenbei machte er die Welt auch noch einmal auf den Stummfilm „La Passion de Jeanne d’Arc“ aufmerksam.
Vivre sa vie / http://moviemezzanine.com/wp-content/uploads/vivre-sa-vie.jpg

Re-Visited
Der Tag der Arbeit war für ORF III genau der richtige Tag, um endlich wieder einmal die Filmversion des erfolgreichen Bühnenstücks „Freundschaft“ (2006) auszustrahlen. Erwin Steinhauer als altgedienter SPÖler und Rupert Henning als sein moderner liberaler Sohn, teilen auf hervorragend souveräne Art, die verbalen Spitzen aus. Doch Hennings Inszenierung ist viel zu brav geraten und erinnert an einen etwas zu billig produzierten Fernsehfilm. Zum Glück sind die Dialoge und Darsteller derart stark, dass trotz ein wenig angejahrter Anspielungen (etwa die Ära Gusenbauer), die Grundkonflikte immer noch funktionieren.
Als Auftakt meiner persönlichen DC Original Movies-Sichtung, kam es zum ersten Film dieser Reihe: „Superman: Doomsday“ (2007). Alleine die Aussicht auf Tod und Wiederauferstehung von Superman, ließen mich sowohl damals, als auch heute, mit Vorfreude diesem Animationsfilm entgegenblicken. Doch nach einer starken 1. Hälfte, verflacht die Handlung und es hilft auch nicht, dass die Animation von Lois Lane am Rande der Parodie geraten ist.
Das von David Lean erschaffene Epos „Lawrence of Arabia“ (1962) gilt als der würdigste aller Oscar-Preisträger in der Kategorie Best Picture. Es passt auch wirklich so gut wie alles in diesem Film zusammen. Freddie Young majestätischen Kamerabilder, Anne V. Coates grandioser Schnitt und natürlich die Darstellerriege, aus der Debütant Peter O’Toole heraus ragt. Omar Sharif und Anthony Quinn sind ebenso fantastisch und es ist Leans Inszenierung zuzuschreiben, dass der fast vierstündige Ritt durch die kriegerische Wüste, sich niemals lang oder zäh anfühlt. Die wenigen Kampfszenen sind imposant und die Psychologie von T.E. Lawrence wird mit aller Feinfühligkeit ausgearbeitet, bis er sich im Wahn des Krieges verliert. Wir haben uns in einem Dialog dem Epos gewidmet.
Mit viel Werbeaufwand wurde die Wiedervereinigung des „Pretty Woman“-Teams bei „Runaway Bride“ (1999) durchgezogen. Regisseur Gary Marshall zeigt diesmal Julia Roberts als Schönheit vom Land, die bei Hochzeiten vor dem Altar flüchtet. Eine Geschichte die sich Kolumnist Richard Gere nicht nehmen lassen kann, doch seine schlechte Recherche führt zu seinem Jobverlust. Auf der Suche nach Wiedergutmachung, geraten die Kontrahenten natürlich aneinander und verlieben sich im Endeffekt. Der Musikeinsatz, die vorhersehbare Handlung und die Kameraarbeit, schreien geradezu „Jahrtausendwende“, dass beinahe ein leichter nostalgischer Hauch zu spüren ist. Der bleibt aber so leicht, dass die Enttäuschung über einen viel zu langen simplen Film nicht vergeht.
Die 1980er waren kein gutes Jahrzehnt für Bud Spencer und Terence Hill. Während Spencer auch in Soloauftritten noch ein paar passable Arbeiten hinlegen konnte, waren auch die Werke von und mit Terence Hill oft nur mehr ein müder Abklatsch alter Klasse. Ihre gemeinsamen Werke waren bis auf „Vier Fäuste gegen Rio“ geradezu durchgehend schwach. In „Chi trova un amico trova un tesoro“ (1981) flieht Terence Hill vor Gangster, denen er Geld schuldet und landet auf dem kleinen Boot von Bud Spencer. Gemeinsam landen sie auf einer Insel, um dort nach einem Schatz zu suchen. Der rassistische Unterton, die platten Gags und die zeitweise sehr müde wirkenden Darsteller (die Kampfchoreografie änderte sich im Laufe der Filme nie, aber hier wirkt sie besonders uninspiriert) machen aus diesem Film, eine Tortur.
Die DC Animated-Tour sorgte dafür, dass ich eine ganze Reihe an mir bereits bekannten Filmen erneut sehen konnte. Doch die Wiedersehensfreude hielt sich etwa beim Omnibus-Film „Batman: Gotham Knight“ (2008) in Grenzen. Die an „Animatrix“ erinnernde Animationsarbeit, leidet unter den vielen stilistisch unterschiedlichen Episoden und fühlt sich auch wie Füllmaterial bis zum nächsten „Dark Knight“ an (was es auch tatsächlich war). Auch „Green Lantern: First Flight“ (2009) von Lauren Montgomery konnte mich nicht überzeugen, da es sich dabei nur um eine marginal bessere Version des Filmepos‘ handelte. Dieselbe Hintergrundgeschichte in derselben öden Aufmachung. Doch gerade das humorvolle und sowie Action- als auch Geistreiche „Wonder Woman“ (2009) zeigten, dass Montgomery sehr wohl ihr Metier beherrscht. Das lag bei „Wonder Woman“ natürlich vor allem an einem tollen Drehbuch, wohl dosierter Action und einer tollen Chemie zwischen Keri Russell und Nathan Fillion. Weniger gelungen war dann wieder „Superman/Batman: Public Enemies“ (2009). Ein einziger Actiongefüllter Showdown, mit wenig bis kaum wahrnehmbarer Handlung. Die wohl schwächste Arbeit bis dahin. Die stärkste Arbeit zeigte dann wieder Batman in Soloform und noch dazu in einem der besten Batman-Abenteuer die man sehen durfte. „Batman: Under the Red Hood“ (2010) ist eine packende, humorvolle und niemals langweilige Adaption des Comics. Eine fantastische Arbeit mit Bruce Greenwood als großartigem Batman.
So oft wie „Thelma & Louise“ (1991) zitiert, parodiert und imitiert wurde, glaubt man, den Film gar nicht mehr sehen zu müssen. Ridley Scotts überraschend amüsanter Roadmovie über die Emanzipation zweier Frauen (manchmal etwas zu dick aufgetragen, aber dennoch hervorragend gespielt von Susan Sarandon und Geena Davis) wirkt heute vor allem wie ein wichtiges politisches Statement. Darüber hinaus ist es aber auch ein gelungener Buddyfilm. Eine Art Bonnie & Clyde ohne Clyde. Dass die Männer teilweise zu sehr wie Karikaturen wirken, verschmerzt man dabei ohne Problem, denn Scott weiß diese auch mit viel Humor zu unterspielen.
Batman: Under the Red Hood / http://comicsalliance.com/files/2010/06/undertheredhoodclipstill.jpg

Serien-Überblick
Zunächst ist die Serie „Outlander“ völlig an mir vorbei gezogen. Doch kaum waren die ersten Episoden auf Netflix nachgeholt, schon war die gesamte 1. Staffel (2014) durchgearbeitet. Die Geschichte von Claire (Caitriona Balfe), die auf mysteriöse Weise aus dem Jahr 1945 ins Jahr 1743 landet, ist im Grunde nur eine weibliche Fantasy-Saga mit melodramatischen Einschüben. Doch der Detailreichtum und die spannenden Wendungen, lassen das Interesse immer wach bleiben. Vor allem Tobias Menzies als Claires Ehemann Frank beziehungsweise dessen im Jahr 1743 lebender Vorfahr Jack Randall ist ein Genuss. Zudem sind die schottisch-britischen Konflikte immer wieder der Ausgangspunkt für spannende Entwicklungen in der Serie.
Staffel 3 (1987) von „Blackadder“ versetzt den Titelcharakter ans Ende des 18. und Anfang des 19. Jahrhunderts. Als Butler des Prinzen von Wales (hervorragend: Hugh Laurie), ist Blackadder damit beschäftigt, die Geschäfte in Gang zu halten und den tumben Monarchen vor sich selbst zu schützen. Rowan Atkinson spielt Blackadder mit aller gebotenen Arroganz und Verachtung. Er sieht sich selbst als wahren Adeligen, der einem unwürdigen Herrscher dienen muss, und seinen Ärger am niederen Baldrick (Tony Robinson) auslässt. Inhaltlich ist Staffel 3 noch eine weitere Steigerung zu den ersten beiden Staffeln und es bleiben auch viel mehr Gags länger hängen, denn in den vorherigen Staffeln. In Staffel 4 (1989) erreicht die Serie schließlich ihren finalen Höhepunkt. Eingebaut in die Schützengräben des Ersten Weltkrieges, laufen die Darsteller zur Höchstform auf. Überraschend bieten die Macher am Ende aber keine satirische Auflösung, sondern setzen dem ernsten Geschehen entsprechend einen nachdenklichen Schlusspunkt. Eine großartige Serie, die von Staffel zu Staffel immer besser wurde.
Die erste europäische Serie für Netflix, ist eine Art „House of Cards light“. In „Marseille“ ist Gerard Depardieu der seit Jahrzehnten über die Stadt herrschende Bürgermeister Robert Taro, doch als er seinen Ziehsohn Lucas Barrès (Benoit Magimel) für das Amt aufbauen will, verrät ihn dieser und es kommt zum Wahlduell der beiden Kontrahenten um das Bürgermeisteramt von Marseille. Staffel 1 (2016) der von Dan Franck erdachten Serie, verheddert sich in einigen Nebenhandlungssträngen und hat viel zu viele Polit-Thriller-Klischees aufzubieten (der von Magimel gespielte Barrès ist zu jeder moralischen Schandtat bereit, Taro ist Drogensüchtig, Gangster marodieren in der Stadt unter dem Schutz der Politik), als dass man das Geschehen als mehr, denn eine wunderschön anzusehende und vor allem toll gespielte Seifenoper wahrnehmen könnte.
Staffel 3 (2015) von „The Blacklist“ hat immer mehr mit den Verwicklungen von Elizabeth Keen (Megan Boone) in die internationale Geheimdienst- und Verbrechenswelt zu tun, und kümmert sich immer weniger um die von Raymond Reddington (James Spader) aufgestellte Blacklist. Das führt zu größeren und auch verwinkelteren Handlungsbögen, die vom ursprünglichen Kern der Serie wegführen, aber die Charaktere auch mit neuen Aufgaben und Motivationen versieht. Die Schwangerschaft von Elizabeth Keen (bzw. Megan Boone) führte auch dazu, dass diese immer weniger in Aktion zu sehen war und wohl auch zu ihrem frühen und geradezu schockierenden Serientod. Die letzte Episode rückte viele Dinge dann doch wieder zurecht und brachte mit Alexander Kirk (Ulrich Thomsen) einen interessanten Bösewicht, der eventuell doch auf der richtigen Seite steht, während die Motivationen von Red immer mysteriöser werden. Auch die Nebendarstelerriege darf glänzen und vor allem Ryan Eggold hat sich als Tom Keen derart profiliert, dass er demnächst in „The Blacklist: Redemption“ seine ganz eigenen Aufträge verfolgen darf.
Staffel 9 (2015) von „The Big Bang Theory“ fühlt sich bereits ein wenig so an, als ob man in die Zielgerade einbiegen würde. Die Charaktere sind großteils alle bereits in einem Entwicklungsstadium, aus welchem heraus, kaum noch Neuerungen möglich sind. Die Aussicht auf Nachwuchs oder eine weitere Hochzeit, wirken in diesem Setting ein wenig langweilig. Es ist den mit den Rollen geradezu verschmolzenen DarstellerInnen zu verdanken, dass dennoch der Unterhaltungswert gewahrt bleibt.
Marseille / http://www.tv-media.at/_storage/asset/6298419/storage/vgnat:twocolumn_930:x/file/93429387/51508822.jpg

Das monatliche Update bietet einen knappen Überblick über alle Filme, die ich im Laufe eines Monats gesichtet habe. Darunter fallen Werke aus den hier publizierten Listen sowie Kino-Neustarts und Filme die ich nach längerer Zeit wieder einmal sichte. Im Update werden diese in verschiedene Kategorien unterteilt.

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