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Ein neuer, noch dazu hervorragender Film, mit Josef Hader, zudem das neueste Werk von Richard Linklater und die neueste Staffel der Animations-Serie „Archer“ waren die Highlights des Monats. Hinzu kamen das Ende meines DC-Original-Movies-Marathons und eine ganze Reihe an interessanten, aber zumeist eher gut gemeinten Werken, wie „High-Rise“ oder „Hardcore Henry“.

Neuzugänge
Josef Hader hat sich als ernstzunehmender Schauspieler über die Jahre etabliert, doch seine Rolle als Stefan Zweig in Maria Schraders beeindruckendem „Vor der Morgenröte“, war dann doch ein gewichtiger Schritt, hin in neue Rollengefilde. Als im südamerikanischen Exil lebender Zweig, dauert es, bis man sich an den so prominenten Hader in der Rolle des Schriftsteller gewöhnt hat, doch es funktioniert hervorragend. Vor allem, da Schrader sich auf vier Episoden (+ Epilog) konzentriert, in welchen sie das Leben Zweigs aufarbeitet. Wie er zwischen Pazifismus, Aktivismus, literarischem Schaffen und den Bitten der in Nazi-Deutschland gestrandeten jüdischen Mitmenschen hin und her gerissen wird. Auch wenn Barbara Sukova als Zweigs erste Frau in der New York-Episode brilliert, ist es gerade dieser Teil, der ein wenig abfällt. Wolfgang Thalers Kameraarbeit und die atmosphärische Dichte des Films, gelangen vor allem in den Südamerika-Episoden zu imposanten Ergebnissen.
Nachdem der erste Teil so ein überraschender Blockbuster war, und noch dazu auch eine passable Qualität in der Wiederansicht behielt, war Teil 2 beschlossene Sache. „The Conjuring 2“, erneut unter der Regie von James Wan, wandert diesmal nach England um den Enfield Haunting-Spuk zu untersuchen. Da ich erst vor kurzer Zeit eine dreiteilige BBC-Mini-Serie zu dem Thema sah, überraschte mich der Action-geladene und mit nicht sonderlich subtiler Musik-Gestaltung inszenierte US-Ansatz zu dem Thema. Patrick Wilson und Vera Farmiga sind weiterhin so charismatisch als paranormales Ermittler-Ehepaar wie in Teil 1, doch sie leiden ein wenig darunter, dass sie laut Drehbuch schon wieder dieselben Konflikte durchleben müssen, wie in Teil 1. Unterhaltsam, aber viel zu vorhersehbar.
Nachdem Richard Linklater mit „Boyhood“ Triumphe feierte, war ihm wieder nach einem etwas leichteren Projekt. „Everybody Wants Some!!“ ist das philosophische Sequel zu „Dazed and Confused“ und hier zeigt er das erste Wochenende von Baseball-Collegespieler Jake (Blake Jenner), der mit seinen Teamkollegen einige wilde und aufregende Tage erlebt. Es ist Linklaters Feier der College-Unbeschwertheit, fernab von Druck und Konkurrenzdenken (auch wenn dieses im 1. Baseballtraining sehr wohl kurz auftaucht). Das Ende der 1970er-Jahre und der Beginn der 80er sind zu sehen und zu hören und auch wenn es sich hierbei nicht um den komplexesten Film seiner Karriere handelt, so macht er einfach unsagbar viel Spaß.
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Noam Chomsky gehört zu jenen Intellektuellen, denen man immer wieder lauschen und erstaunt die Gedanken nachverfolgen kann. In dem als Dokumentarfilm getarnten Monolog „Requiem for the American Dream“ (2015), ist Chomsky der unumstrittene Star und er kann seine Thesen über Aufstieg und Niedergang des Amerikanischen Traums ausbreiten. Filmisch überheben sich die drei Filmemacher an den Erol Morris-ähnlichen Montagen, doch als langer TED-Talk funktioniert die Dokumentation.
Lee Tamahori ist mir vor allem durch seinen, von den meisten Fans verhassten, mir aber doch recht sympathischen, Bond-Film „Die Another Day“ ein Begriff. Umso gespannter war ich auf „The Devil’s Double“ (2011), der die angeblich wahre Geschichte des Doubles von Saddam Nusseins Sohn Udai zeigt. In der Doppelrolle Udai und dessen Double glänzt Dominic Cooper und damit hat man eigentlich schon alles gesagt. Gangsterfilm-Klischees türmen sich übereinander, während Cooper famos aufspielt und sich für höhere Aufgaben empfiehlt. Tamahori inszeniert ohne Scheu vor blutigen Bildern, aber das führt nun einmal eher ins „Scarface“-Territorium, was ein wenig unpassend wirkt.
Mike Hodges ist vor allem für „Get Carter“ bekannt, doch auch sein 1998 entstandener Thriller „Croupier“ mit einem damals noch unbekannten Clive Owen in der Hauptrolle, sollte über die Jahre diesen Status erhalten. Die Geschichte eines Schriftstellers auf der Suche nach einer guten Geschichte, die ihn in ein Casino führt, mag nicht, nach einem packenden Thriller klingen. Doch Hodges und Star Owen, wissen das Geschehen im und um das Casino als Möglichkeit für ein spannendes Psychogram zu nutzen. So ist „Croupier“ vor allem eine Darstellung menschlicher Abgründe in einem nur scheinbar glitzernden Umfeld.
Ein legendärer Western, mit Star-Besetzung und weithin bekanntem Musik-Thema. „The Magnificent Seven“ (1960) hätte schon längst auf meiner To-Do-Liste stehen sollen, aber es dauerte eine Weile und erst durch Netflix‘ Anstoß, wurde ich geradezu dazu gedrängt, mir Yul Brynner, Steve McQueen, Charles Bronson und Co. im Kampf für ein mexikanisches Dorf gegen einen ruchlosen Gangster (fantastisch: Eli Wallach) anzusehen. Im Gegensatz zum Originalfilm „Seven Samurai“ von Akira Kurosawa, ist Sturges‘ Western, mit nicht ganz so interessanten Nebencharakteren bevölkert. Brynner, McQueen, Bronson und Wallach liefern gute Darbietungen, aber der Rest der Besetzung leidet ein wenig unter unterentwickelten Motivationen. Vorangetrieben wird der Klassiker durch die routinierte Inszenierung und vor allem durch die tolle Musik.
Drei Filme der DC-Reihe bekam ich zu sehen, die ich zuvor noch nicht kannte. „All Star Superman“ (2011) von Sam Liu, basiert auf einem erfolgreichen Comic von Grant Morrison. Den Comic kenne ich nicht, doch der Film missfiel mir genauso, wie den Liebhabern der Vorlage. Liu fügt einfach eine Superman-Episode an die nächste, ohne einen sinnvollen Zusammenhang zu erstellen. Ebenfalls episodisch und eine Spur unterhaltsamer war „Green Lantern: Emerald Knights“ (2011). Die Hintergrundgeschichten verschiedener Mitglieder der interstellaren Superpolizei, ist aber eher für Fans des Comics von Interesse. Ungleich unterhaltsamer war das selbstbewusst in die Parodie gleitende „Superman vs. The Elite“ (2012), welches mit einer kindischen Superman-Serie-im-Film beginnt und schließlich den Konflikt zwischen dem Mann aus Stahl und einer Gruppe britischer Superhelden, die Bösewichte im Gegensatz zu Superman töten wollen, endet. Kompetent, wenngleich das Material noch mehr hergegeben hätte.
Apropos „mehr hergeben“. „High-Rise“ (2015) von Ben Wheatley, nach einem Roman von J.G. Ballard, ist ein wunderschöner Film. Ein Fest für die Augen und ein weitere Beispiel dafür, welch talentierter visueller Erzähler Wheatley ist, doch die Handlung erschloss sich mir im Laufe des Filmes nie. Womöglich hat der Roman auch keine stringentere Handlung und dient rein als Metapher, doch so bleibt das Gefühl, eine visuelle Achterbahnfahrt (mit fabelhafter Besetzung: Tom Hiddlestone, Sienna Miller, Luke Evans, Elisabeth Moss, Jeremy Irons) durchlebt zu haben, die aber mehr Handlung nötig gehabt hätte.
„Die Auslöschung“ (2013) von Nikolaus Leytner ist ein solide gemachter „Problemfilm“ über die Folgen der Alzheimer Krankheit. Wie so viele Filme in den letzten Jahren, versucht Leytner die Belastbarkeit einer Beziehung und den Verlust der Individualität ins Zentrum zu stellen. Dies macht er kompetent, aber ohne große Innovationen. Nichts was man nicht auch in anderen, thematisch ähnlichen Filmen bereits gesehen hätte. Herausragend sind jedoch Klaus Maria Brandauer und Martina Gedeck, als frisch verliebtes Paar, die jeder auf seine Art mit der Erkrankung des Mannes klarzukommen versuchen.
Lobeshymnen der Kritiker, Silberne Palme in Cannes und der Oscar für den besten fremdsprachigen Film. „Saul fia“ (2015) von László Nemes hat die Filmwelt im Sturm erobert. Seine geradezu klaustrophobisch inszenierte Leidensgeschichte des KZ-Insassen Saul Ausländer (Géza Röhrig), der als Mitglied des Sonderkommandos, Privilegien im KZ genießt, aber dafür den ganzen Horror hautnah miterlebt, ist ein packendes Beispiel für einen Film über den Holocaust. Darin liegt aber auch das Problem. Nemes hat mehr einen Thriller über den Horror des Krieges inszeniert und weniger einen Film über die Schrecken des Holocaust. Ein hervorragend gemachter Film, dessen Botschaft womöglich ein klein wenig hinter den eindringlichen Bildern (bzw. den nur angedeuteten Bildern) verschwindet.
Die DEFA-Produktion „Jakob der Lügner“ (1974) war der einzige Film aus der DDR, der für einen Auslands-Oscar nominiert wurde. Basierend auf Jure Beckers Roman, war die Geschichte um den im Ghetto lebenden Jakob, und seine Lüge, er habe ein Radio, wodurch er den anderen Juden im Ghetto Hoffnung brachte, genau auf der Linie der Academy um zumindest nominiert zu werden. Heute wirkt die Prestige-Produktion angestaubt und viele Momente arg manipulativ. Es wird wohl an der Zeit, auch mal den Roman dazu zu lesen.
Eine Reihe von Kurzfilmen erweckte meine Aufmerksamkeit. Zunächst der Sci-Fi-Film „Sunspring“ (2016) von Oscar Sharp, dessen hoch interessantes Konzept, die Erstellung des Drehbuchs durch den PC beinhaltete. Gefüttert mit Variablen und Vorgaben, kam dabei eine recht wirre Weltraum-Seifenoper raus, die mit dem interessanten Konzept nicht mithalten kann. Hoch interessant war auch Paul Wenningers Weltkriegsfilm „Uncanny Valley“ (2015), in dem er – so ist es am Ende des Films zu sehen – eine Museumspuppe zum Leben erweckt und den Horror des Schützengrabens durchleben lässt. Inhaltlich oft gesehen, aber technisch sehr stark umgesetzt. Technisch auch von Interesse war Gudrun Krebitz‘ „Achill“ (2012), welcher mit einfachen Zeichnungen, die Geschichte einer Zufallsbegegnung zwischen einer jungen Frau und einem jungen Mann nachspielte. Dieses Konzept wie auch die Handlung sprachen mich aber kaum an.
Technisch interessant aber wohl auch als Kurzfilm besser umgesetzt wäre der Actionreißer „Hardcore Henry“ (2016) gewesen. Aus der Sicht des zum Leben erweckten Cyborgs Henry, sieht man eine Ego-Shooter-Orgie, die sich quer durch Moskau den Weg bahnt. Henry muss die Hintermänner der Entführung seiner Frau enttarnen und wird dabei vom in verschiedensten Reinkarnationen auftauchenden Jimmy (ein die Leinwand auffressender Sharlto Copley) unterstützt. Das ist alles im Sinne der Gaming-Handlung, aber führt dazu, dass man nach spätestens 30 Minuten viel lieber selbst den Controller in die Hand nehmen würde.
Angeblich handelte es sich bei „Jane Got a Gun“ (2016) um ein Herzensprojekt von Hauptdarstellerin Natalie Portman. Nach allerlei Pre-Production-Drama (inkl. Abgang von Regisseurin Lynne Ramsay) kam ein stellenweise passabler aber doch recht blasser Western heraus, in dem Portman nicht die starke unabhängige Frau spielen darf, sondern im Endeffekt eine „Damsel in Distress“ mimt, die einmal von Noah Emmerich und dann von Joel Edgerton errettet wird. In Gavin O’Connors anonymer Inszenierung (inkl. unzähliger Flashbacks) sticht nur ein wie aus einem B-Movie spielender Ewan McGregor heraus.
James Franco ist offenbar ein Fan von William Faulkner. Nach „As I Lay Dying“ übernahm er auch die Inszenierung seines Opus „The Sound And The Fury“ (2014). Während der erste Film eine kaum hinnehmbare Aneinanderreihung öder Einzelszenen war, ist der in drei Teilen strukturierte neue Versuch Faulkner zu adaptieren, stellenweise sogar recht gelungen. Die recht schwülstige Sprache Faulkners tauscht Franco gegen opulente Szenenbilder und ein wenig zu bedeutungsschwangere Darstellungen. Dennoch gelingt es Franco nicht so recht, ein Gefühl für den Abstieg der Familie in den Wahnsinn und das Unglück zu finden. Einige starke Einzelszenen sind gut genug, doch im Ganzen will auch diesmal der Film nicht funktionieren.
In der DC Animated Movies Reihe, war der bislang letzte Film mit Superman eine der größeren Enttäuschungen. „Superman: Unbound“ (2013) hätte im Kampf mit Brainiac ein Großereignis sein sollen, doch versinkt in der Animations-Routine, die man mittlerweile schon kennt. Übertrieben ausladende Kampfszenen und ein kaum ausgearbeiteter Bösewicht. Etwas besser funktionierte dies in „Justice League: War“ (2014), wo die Bedrohung durch Darkseid tatsächlich auch bedrohlich wirkt und ein Charakter wie Shazam oder Cyborg halbwegs interessant eingeführt werden. In „Son of Batman“ (2014) wird versucht, Batmans Sohn Damian in die Saga einzuführen, doch es dauert zu lange, bis der furchtbar arrogante Spross auch in unterhaltsamen Szenen auftaucht. Bis dahin ist „Son of Batman“ ein anstrengendes Unterfangen. Viel amüsanter war hingegen „Batman: Assault on Arkham Asylum“ (2014), der wie eine Animations-Version von „Suicide Squad“ wirkt. Batman selbst kommt als wichtiger Charakter vor, doch der Fokus liegt auf der Suicide Squad und diese macht einfach sehr viel Spaß. Vor allem wenn die Aufgabe nicht zu sehr in absurde Gefilde führt, sondern sich wie hier, auf einen Einbruch in Arkham Asylum konzentriert. Wieder ein Tiefpunkt war dagegen „Justice League: Throne of Atlantis“ (2015). Die Einführung von Aquaman funktioniert halbwegs, doch die Handlung ist erstaunlich langweilig geraten, und leidet auch darunter, dass das Hauptziel des Films, die Etablierung eines weiteren Justice League-Mitglieds ist. Dadurch wirkt der Plot wie eine Pflichtübung.
Basierend auf dem überaus erfolgreichen Buch „Pride and Prejudice and Zombies“ (2016) entstand unter der Regie von Burr Steers eine Horror-Komödie, die mehr mit dem Original von Jane Austen gemein hat, denn man zunächst erwartet. Sam Riley und Lily James geben ein herrliches zankendes Paar ab, doch der Witz mit der Zombieinvasion in Austen-Land, verfliegt recht schnell. Wie schon bei „Abraham Lincoln: Vampire Hunter“ (ebenfalls basierend auf einem Buch von Seth Grahame-Greene), nimmt sich das Geschehen viel zu ernst.
John Hillcoat ist ein toller Filmemacher, der Gewalt, Männlichkeitsrituale und ihre Auswirkungen in Filmen wie „The Road“ oder „The Proposition“ analysierte. In dem Thriller „Triple 9“ (2016) hingegen, bleiben nur der Banküberfall zu Filmbeginn und eine Handvoll ansehnlicher Momente mit dem tollen Ensemble (Casey Affleck, Anthony Mackie, Kate Winslet, Woody Harrelson, Aaron Paul, und andere) im Gedächtnis. Viel zu düster und ohne eine entsprechend interessante Handlung, wirkt „Triple 9“ nur wie ein weiterer Cop-Gangster-Thriller, der gerne „Heat“ wäre, dies aber nicht mal im Ansatz schafft.
Der viel zu früh verstorbene Anton Yelchin war ein überaus vielseitiger Schauspieler. In der Independent-Romanze „Like Crazy“ (2011) spielt er gemeinsam mit Felicity Jones, ein durch Bürokratie und einen Ozean getrenntes Liebespaar, das versucht die Fernbeziehung am Leben zu halten. Sensibel gemacht, ohne in Kitschfallen zu tappen und mit zwei großartigen Darstellern, ist „Like Crazy“ eine dieser Romantik-Komödien, die dem Genre heute so sehr zu fehlen scheinen.
Der Kurzfilm „Rise“ (2016) ist ein Beispiel dafür, dass Yelchin auch für kleinere Projekte zu haben war. Der Sci-Fi-Film um einen Aufstand künstlicher Intelligenz (in Gestalt von Yelchin als Cyborg) wirkt mehr wie ein Konzeptteaser für ein größeres Projekt, kann aber mit dieser Aussicht punkten.
Seit Bryan Cranston mit „Breaking Bad“ zu einem internationalen Star wurde, kann er beinahe jedes Projekt auf die Beine stellen. Unter der Regie von Jay Roach (der ihn zu seiner Oscar-Nominierung in „Trumbo“ hin inszenierte), ist Cranston in „All the Way“ (2016) als Lyndon B. Johnson zu sehen. Eine Rolle für die er am Broadway bereits einen Tony Award erhielt. Insofern ist es kein Wunder, dass Cranston den etwas mehr als zwei Stunden langen HBO-Film dominiert. An seiner Seite sind ausgesuchte Fernseh- und Filmgrößen (Frank Langella, Melissa Leo) zu sehen, doch sie hinterlassen wenig Eindruck. Dies liegt auch an der zu konservativen Regie von Roach, der zwar erneut so inszeniert wie in seinen vorherigen HBO-Politdramen, aber sich diesmal nicht auf ein großes Ensemble verlässt, sondern den Film rein auf Cranstons Schultern ruhen lässt. Zum Glück ist Cranston dazu in der Lage.
Mit einem Vier-Filme-Marathon ging meine DC Original Animated Movies-Reihe zu Ende. Geprägt war dies von den Regisseuren Jay Oliva und Sam Liu, sowie vor allem von Damian, Batmans Sohn. In „Batman vs. Robin“ (2015) versucht sich Damian als unabhängiger Verbrechensbekämpfer und will die moralischen Zwänge von Batman abschütteln. Das funktioniert halbwegs, da man mittlerweile Damian in die Geschichte eingeführt hat und nicht länger von seiner Attitüde irritiert wird. Dennoch funktionieren diese Geschichten im Comic besser, denn in den Filmen. Vor allem in „Batman: Bad Blood“ (2016) ist dies deutlich zu sehen, als Damian nach dem Verschwinden von Bruce Wayne unter der Führung von Ex-Robin Dick Grayson arbeiten soll. Die Verbindungen von Alt-Robin bzw. Nightwing und Neo-Robin sind wirklich nur etwas für ausgemachte Batman-Fans. Ansonsten verliert man sich als Zuseher in dem familiären Gewirr.
Einen starken Solo-Auftritt erhält Damian dann in „Justice League vs. Teen Titans“ (2016), der vor allem die jungen Helden ins Zentrum bringt. Allerdings waren mir abgesehen von Robin die anderen Charaktere völlig unbekannt. Einige gute Dialoge und fein gemachte Actionszenen, machten aber aus einem potentiell nervigen Film, einen sehr unterhaltsamen Action-Reißer für Jugendliche.
Ganz im Gegensatz zum Tiefpunkt der letzten Filme die ich sah: „Justice League: Gods and Monsters“ (2015). Darin erhält man schon wieder einen Blick in ein alternatives DC-Universum und dies ist mittlerweile nur noch langweilig.
Aokigahara, der sogenannte Selbstmordwald in Japan, war in den letzten zwei Jahren Schauplatz von zwei US-Filmen. Während der in Cannes völlig verrissene Gus van Sant-Film „Sea of Trees“ noch immer nicht veröffentlicht wurde, konnte man im Möchtegern-Horror „The Forest“ (2016) in die Mystik des Ortes eintauchen. Natalie Dormer spielt ein eineiiges Zwillingsgeschwisterpaar. Als sie spürt dass ihrer Schwester Jess etwas zugestoßen ist, fliegt Sara nach Japan. Dort trifft sie zunächst auf Hilfe, doch schon bald wird sie skeptisch, ob der hilfreiche Aiden nicht doch ein Geheimnis mit sich trägt. Die Inszenierung kann sich lange nicht entscheiden, ob man einem Psychodrama oder einem Horror-Reißer beiwohnt und zudem ist es viel zu schnell viel zu offensichtlich, welches Geheimnis sich wirklich hinter dem Film versteckt.
Der Trash-Klassiker „Frankenhooker“ (1990) von Frank Henenlotter kam mir dank Arte (ausgerechnet) unter. Als die Verlobte des verrückten Wissenschaftlers Jeffrey bei einem kuriosen Unfall in alle Einzelteile zerhackt wird, möchte er sie wieder zum Leben erwecken, indem er Körperteile schöner Prostituierter zusammenfügt. Als er dies endlich schafft, hat er aber eine Monster-Prostituierte erschaffen, mit dem Gesicht seiner Verlobten. Ein betont überdrehter Trash-Spaß, der weiß was er ist, aber bei manchen Gags nicht immer zündet.
Die Fake-Doku „Incident at Loch Ness“ (2004) von Zak Penn, beginnt wie eine harmlose Making-of-Doku über ein Projekt von Werner Herzog. Doch mit der Zeit wird daraus eine irre und sehr komische Abhandlung über Film-Egos und (Film-)Mythen. Penn und Herzog haben ihren Spaß, ebenso wie das Publikum, auch wenn der Film ein Weilchen braucht, um zu seinem satirischen Kern zu gelangen.
„Pumping Iron“ (1977) begleitet den damaligen Bodybuilder Arnold Schwarzenegger, der bereits ein Szenestar war, als der Film entstand. Rund um ihn herum sieht man Männer wie Frank Columbo oder Lou Ferrigno. Allesamt sollten mehr oder weniger bekannte Schauspieler werden, doch es ist vor allem ein Porträt der Bodybuilder-Szene und aus dieser sticht Schwarzenegger deutlich heraus.
Jeff Nichols ist einer der spannendsten Filmemacher des US-Independent-Kinos. Gemeinsam mit seinem Star Michael Shannon, konnte er bislang immer überzeugen. „Midnight Special“ (2016), ein in Spielberg-Tradition gehaltenes Sci-Fi-Märchen um einen Buben mit übernatürlichen Kräften auf der Flucht vor den Autoritäten, ist ein visuelles Prunkstück, doch inhaltlich bewegt sich Nichols in zu unklar ausgesprochenen Bahnen. Welche Kräfte der Junge hat wird nie gesagt und somit wird auch nie wirklich klar, weshalb die Familie flüchtet. Edel besetzt (Shannon, Kirsten Dunst, Joel Edgerton, Adam Driver) und hübsch anzuschauen, aber doch etwas oberflächlich.
Ebenso ein visueller Traum, war Hou Hsiao-hsiens „Nie yin niang“ (2015), in dem eine Attentäterin während der Tang Dynastie begleitet wird. Die Handlung ist nur schwer zu durchschauen, da sich der Film vor allem mit der wunderschönen Inszenierung identifiziert. Somit fällt es aber auch schwer, mehr Anknüpfungspunkte zu haben, denn die schöne Oberfläche.
Die französische Tragikomödie „Barbecue“ (2014) ist ein perfektes Spielfeld für Lambert Wilson als eitler Mit-Fünfziger, der mit dem Älterwerden nicht klar kommt. Gemeinsam mit seinen Freunden begibt er sich nach einem Herzinfarkt auf Landurlaub und dort brechen alte Konflikte auf. Ein sehr harmloser (zuweilen auch langweiliger) Film, der vom Charisma seines Hauptdarstellers lebt.
Steven Soderberghs „Schizopolis“ (1996) ist womöglich die größte Kuriosität in der Filmografie des Oscar-Preisträgers. Ähnlich dem experimentellen „Full Frontal“, spielt Soderbergh mit Ideen und Stilen, wobei er hier sogar die Doppelhauptrolle spielt. Etwas weniger Exzentrizität und etwas mehr geradliniger Erzählstil hätten aber dem Film nicht geschadet. So bleiben vor allem amüsante Vignetten hängen.
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The 1001 Project
Trotz seines Status als einer der ganz Großen im europäischen Film, hat sich gerade die Zeit seiner europäischen Filme nicht bei mir festgesetzt. Roman Polanski ist für mich eher ein US-Filmemacher mit europäischen Wurzeln. Deshalb dauerte es wohl auch, bis ich sein englischsprachiges Debut „Repulsion“ (1965) endlich einmal zu sehen bekam. Catherine Deneuve spielt eine junge Kosmetikerin, die an einer seltenen Phobie leidet, die ihr jeglichen Kontakt mit Männern zur Qual werden lässt. Als sie ein paar Tage ohne ihre Schwester in der Wohnung verbringen muss, beginnen Vergewaltigungsalbträume und Gewaltfantasien sowie Paranoia sich Bahn zu schlagen. Ein konsequent inszenierter häuslicher Albtraum, mit beeindruckenden Szenenbildern.
Repulsion / https://i.ytimg.com/vi/g9L66s5YnZQ/maxresdefault.jpg

Re-Visited
Die DC Filme die ich bereits früher gesichtet habe, hatten vor allem mit Batman zu tun. Deshalb überraschte es mich auch nicht, recht bald wieder auf „Batman: Year One“ (2011) von Sam Liu und Lauren Montgomery zu treffen. Die Adaption des einflussreichen Frank-Miller-Comics, geriet ein wenig flach, doch Bryan Cranston als Jim Gordon, macht aus „Batman: Year One“ das eigentlich viel interessantere „James Gordon: Year One“. Weniger gelungen war bei der erneuten Ansicht „Justice League: Doom“ (2012). Der von Lauren Montgomery inszenierte Film, leidet wie alle anderen JL-Filme, vor allem an der überbordenden Bösewichts-Flut, die kein großes Bedrohungsszenario entstehen lässt, sondern einfach nur episodisch die Konflikte auflöst.
Überrascht war ich aber von der erneuten Sichtung des in zwei Teile geteilten „Batman: The Dark Knight Returns“. Während Teil 1 (2012) mich immer noch nicht ganz überzeugen konnte, fand ich ihn im Vergleich zu meiner ersten Ansicht leicht verbessert. Vor allem Peter Wellers Batman erfreute das Ohr. Spannend hingegen, war weiterhin Teil 2 (2013), mit all seinen politischen Bezügen und satirischen Spitzen auf die Reagan-Jahre und den Kalten Krieg. Insgesamt ein gelungener Beitrag zu den DC Filmen.
Als Bindeglied von Staffel 3 und der noch nicht ausgestrahlten 4. Staffel ist „Sherlock: The Abominable Bride“ (2016) sowohl ein Weihnachtsspecial als auch ein Beruhigungsmittel für die nervösen Fans. Als alleinstehender Film funktioniert das neue Sherlock-Abenteuer exakt so lange, wie keine Verbindungen zur Serie hergestellt werden. Kurzweilig für Kenner der Serie.
Virgil Widrichs Oscar-nominierter Kurzfilm „Copy Shop“ (2001) ist auch heute noch ein bemerkenswertes Abenteuer, in dem ein Namenloser Mann sich nach dem Besuch des Copy Shops plötzlich mit immer mehr Kopien seiner Selbst konfrontiert sieht. Ebenso unterhaltsam wie aufregend.
Überrascht war ich davon, dass „Justice League: The Flashpoint Paradox“ (2013) bei erneuter Sichtung, an Qualität und vor allem Unterhaltungswert gewonnen hat. Das durch einen Zeitsprung veränderte DC-Universum, hat einige amüsante und spannende Aspekte zu bieten (Thomas Wayne als Batman, Wonder Woman als Eroberin), dennoch bleibt der schale Beigeschmack, dass man das Paralleluniversen-Szenario einfach schon viel zu oft bedient hat.
Der frühe Tod von Anton Yelchin, führte dazu, dass ich mir eine seiner ersten Rollen wieder zu Gemüte führte. In „Alpha Dog“ (2006) von Nick Cassavetes – nach dem wahren Fall des Drogenhändlers Jesse James Hollywood (im Film Johnny Truelove) – ist Yelchin der kleine Bruder des Junkies Jake (fantastisch aber manchmal ein wenig zu überdreht: Ben Foster), der Schulden beim Drogendealer Johnny (toll: Emile Hirsch) hat. Um das Geld zu bekommen, wird Zack (Yelchin) entführt, doch scheinen die jungen Gangster selbst nicht genau zu wissen, was sie eigentlich wollen. Vor allem der charmante Frankie (Justin Timberlake) schwankt zwischen Gangster-Pose und Mitgefühl für Zack. Cassavetes gelingt es nicht, die Lebenswelt dieser Menschen in ein intellektuell ansprechendes Narrativ zu übersetzen, und fügt so einfach abstoßende Szene, an abstoßende Szene. Zusammengehalten wird dies durch die fantastische Riege an Jungdarstellern, wobei Yelchin damals schon herausragte, da er es verstand, all die ihn überflutenden Emotionen zu transportieren. Eine große Leistung in einem ambitionierten aber nicht gänzlich geglückten Film, und eine Erinnerung daran, was für ein toller Schauspieler Anton Yelchin war.
Roman Polanski hat seit seinen Justiz“problemen“ in den USA vor allem in Europa gearbeitet und auch eine Neigung zur Verfilmung von Theaterstücken entwickelt. In „Death and the Maiden“ (1994) lässt er in einem fiktiven südamerikanischen Staat, nach dem Fall der Diktatur, einen Anwalt (Stuart Wilson) und seine Frau (großartig: Sigourney Weaver) auf einen Mann (ebenso fantastisch: Ben Kingsley) treffen, den die Frau verdächtigt, ihr Folterer gewesen zu sein. Polanski lässt die Bühne für die Darsteller, doch weiß er immer interessant genug zu inszenieren, um nicht in das Abfilmen von Bühnenbildern zu verfallen. Ein unterschätztes Werk aus seinem Oeuvre.
Nachdem mit „Everybody Wants Some!!“ das philosophische Sequel in den Kinos zu sehen war, war wieder mal die Zeit, um sich „Dazed and Confused“ (1993) anzusehen. Der letzte Schultag, eine große Party und viel Unsicherheit und Suche nach einem eigenen Weg, prägen die Abenteuer der jungen Männer und Frauen bei Linklater. Humorvoll, charmant und vor allem unterhaltsam. Immer wieder.
Der Tod von Bud Spencer hat viel Erinnerungen an schöne Kindheitsstunden wieder erweckt. Die Filme mit ihm (und vor allem jene gemeinsam mit Terence Hill) sind Schätze der nostalgisch verklärten Kindheit. Doch selbst damit lasst sich die eher schwache Qualität von „Aladdin“ (1986) nicht beschönigen. Spencer ist als Geist aus der Lampe meist der passive Beobachter und somit gar nicht in seinem Element. Dennoch kann sein Charme auch diesen eher schwachen Film zumindest stellenweise tragen.
Im Rückblick war „Drive“ (2011) von Nicolas Winding Refn vor allem ein stilistisch aufregender Film. Bei der Zweitsichtung überraschte mich dann doch die intensive Gewalt und noch mehr, wie extrem stilsicher dieser Actionfilm um einen namenlosen Fluchtfahrer (stoisch-perfekt: Ryan Gosling) doch ist. An seiner Seite sind Bryan Cranston, Carey Mulligan, Albert Brooks, Oscar Isaac und Ron Perlman in Hochform. Ein Genre-Film, der sich aufgrund seines Wissens über die Genre-Regeln und der konzentrierten Inszenierung über die Grenzen hinweg setzt.
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Serien-Überblick
Eine noch recht junge Serie erneut zu sichten, mache ich sehr selten. Die zweite Sichtung der 1. Staffel (2015) von „Grace and Frankie“ basierte auch mehr auf einem Zufall. Doch diese erneute Begegnung mit den beiden Damen (Jane Fonda und Lily Tomlin), die von ihren Männern (Martin Sheen und Sam Waterston) verlassen werden, da die Männer seit 20 Jahren eine Affäre haben, hat mir neue Nuancen der Serie offenbart. Der Humor ist oftmals ein wenig zu Sitcom-artig geraten und die Kinder der beiden Paare dienen mehr als Lückenfüller, denn als ausgeformte Charaktere, doch vor allem die Energie zwischen den beiden neuen Paaren (widerwillig: Grace und Frankie bzw. willig: Robert und Sol) trägt diese 1. Staffel und die Vorfreude auf die neuen Episoden ist groß.
Es war ein wenig Abstand nötig, doch die Staffeln 2 (2012) und 3 (2014) von „Sherlock“ wurden dann doch wieder einmal gesichtet. Vor allem die 2. Staffel bleibt stark im Gedächtnis hängen, da darin Erzbösewicht Moriarty (Andrew Scott) seinen großen Auftritt erhält und Scott gefällt mir von mal zu mal besser. Nachdem ich bei meiner ersten Begegnung mit ihm eher skeptisch war, ist es nun vor allem Moriarty, der meine Aufmerksamkeit auf sich zieht. In Staffel 3 nimmt der alles übertönende Bombast ein wenig überhand, doch vor allem Martin Freeman darf als Watson große Momente abliefern, während Cumberbatchs Sherlock immer wieder ein wenig in den Hintergrund tritt.
Mittlerweile schon in der 7. Staffel (2016) befindet sich die herrlich absurde Agenten-Serie „Archer“. Die kleine aber feine Fangemeinde wird von Adam Reed diesmal in zehn Episoden mit einem Hollywood-Mordkomplott konfrontiert, in welchem sich die „Figgis Agency“ – nachdem es mit den Geheimdiensttagen endgültig vorbei ist – wieder findet. Reed führt die Charaktere nicht weiter in absurde Untiefen, denn ohnehin schon zu erwarten, sondern belässt es diesmal mit einer Best-of-Schau, der bereits bekannten Qualitäten. Das ist angenehm entspannt, im Vergleich zu Staffel 5 und 6, doch hofft man dennoch auf neue Einfälle für die kommenden Episoden, vor allem im Angesicht des Cliffhangers am Ende der Staffel.
Nach der aktuellen Staffel, war es wieder an der Zeit, die alten Episoden zu sichten. Staffel 1 (2009) ist noch überraschend grobschlächtig inszeniert und kann in der Figurenzeichnung auch noch kaum über den Charakter von Sterling Archer hinweg wirklich überzeugen. Es ist die 2. Staffel (2011) in der das Ensemble fein ausgereift wirkt, die dann so wirklich dafür sorgt, dass man bei dieser grandios komischen Serie hängen bleibt.
Die 6. Staffel (2016) von „Game of Thrones“ weist langsam in Richtung Finale. Die Schicksale vieler wichtiger Figuren werden geklärt oder in klare Bahnen gelenkt, inklusive der Wiederbelebung von Jon Snow, der am Ende von Staffel 5 noch von seinen Brüder der Nachtwache erstochen wurde. Es zeigt sich hier am deutlichsten, dass man an den Büchern von George R.R. Martin vorbei inszeniert hat, was Vorteile (straffere Abläufe) und Nachteile (eher unlogisch wirkende Verknappungen) hat. Im Dialog haben wir uns noch einmal damit beschäftigt.

Archer / http://media.comicbook.com/2016/02/archer-season-7-new-teaser-168494-640x320.jpg

Das monatliche Update bietet einen knappen Überblick über alle Filme, die ich im Laufe eines Monats gesichtet habe. Darunter fallen Werke aus den hier publizierten Listen sowie Kino-Neustarts und Filme die ich nach längerer Zeit wieder einmal sichte. Im Update werden diese in verschiedene Kategorien unterteilt.

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